Es ist ein neues Kapitel in einem ohnehin bewegten Leben: Popstar Britney Spears (44) ist in Kalifornien offiziell angeklagt worden. Der Vorwurf: Fahren unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen. Die Staatsanwaltschaft von Ventura County spricht von einem einzelnen Vergehen.
Der Vorfall selbst liegt bereits rund zwei Monate zurück. Am 4. März wurde die Sängerin von der Polizei nordwestlich von Los Angeles aufgehalten, da sie zu schnell war und durch unsichere Fahrmanöver aufgefallen ist.
Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten Anzeichen einer möglichen Beeinträchtigung. Es folgten mehrere Tests zur Überprüfung der Fahrtüchtigkeit. Spears wurde anschließend wegen Verdachts auf Fahren unter Einfluss von Alkohol und Drogen festgenommen.
Eine Nacht verbrachte sie in Gewahrsam, ehe sie gegen Kaution wieder freikam. Die Ermittlungen liefen weiter und wurden am 23. März abgeschlossen. Nun liegt die offizielle Anklage vor.
Gut einen Monat nach ihrer Festnahme begab sich Spears laut Medienberichten freiwillig in eine Einrichtung zur Behandlung von Substanzmissbrauch. Was ihr nun vor Gericht zugutekommen könnte.
Im Raum steht ein sogenannter "wet reckless"-Deal. Dabei würde Spears ein Schuldbekenntnis ablegen und im Gegenzug mit einer milderen Strafe rechnen: etwa zwölf Monate Bewährung, verpflichtende Kurse sowie Geldstrafen.