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Nach Crash: Verstappen poltert weiter gegen Ocon

Auch zwei Wochen nach seinem Angriff gegen Esteban Ocon ist Max Verstappen in Rage. Der Red-Bull-Pilot legte vor dem Saison-Finale noch einmal nach.
Heute Redaktion
13.09.2021, 18:53

Die Attacke des weit zurückliegenden Esteban Ocon hat dem Red-Bull-Shootingstar Max Verstappen vor zwei Wochen in Brasilien den Sieg gekostet. Nach dem Rennen hatte sich der Niederländer nicht im Griff, attackierte den Franzosen.

Zwei Wochen später zeigt sich Verstappen in einer Presserunde vor dem Saison-Finish in Abu Dhabi uneinsichtig. Die beiden Streithähne saßen gemeinsam am Podium, nur durch die beiden Ferrari-Teamkollegen Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen getrennt. Das nützte der 21-Jährige, um gegen seinen Widersacher nachzulegen.

Auf die Fragen, ob er heute anders reagieren würde, meinte Verstappen: "Nein, das würde ich nicht." Ocon habe noch Glück gehabt, dass er seinen Konkurrenten nur geschubst habe. "Ich kam da hin und habe eine andere Rektion von ihm erwartet. Ich habe gerade den Sieg verloren. Dafür war ich wirklich noch ruhig, es hätte noch schlimmer werden können", so der Niederländer uneinsichtig.

"Was hätte ich denn tun sollen?", fragte Verstappen provokant, "ihm die Hand schütteln und ,Danke? sagen?" Stattdessen entwickelte sich ein Wortgefecht. "Ich wollte eine Entschuldigung, Er sagte etwas, das ich nicht erwartet habe. Keine direkte Entschuldigung." Sein Gegenüber versuchte sich kleinlaut zu entschuldigen. "Es tut mir leid für Max."

Durch die Kollision in Sao Paulo verlor der Red-Bull-Pilot den Sieg, musste sich mit Rang zwei begnügen. In der FIA-Garage trafen die beiden Rivalen bei der Abwaage aufeinander, ehe die Situation eskalierte. Ocon wurde für die Rennsituation von den Stewards gestraft, Verstappen wurden von seinem Team Sozialstunden aufgebrummt. (Heute Sport)

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