Nach Doping-Fällen: ÖSV gliedert Langläufer aus

Die "Operation Aderlass" hat nun im ÖSV Folgen. Die Langlauf-Sparte wird aus dem Skiverband ausgegliedert. Nur Teresa Stadlober wird gefördert.
Während der Nordischen Heim-WM in Seefeld platzte die Doping-Bombe. Im Zuge der "Operation Aderlass" hat der Österreichische Skiverband nun die Langlauf-Sparte aus dem ÖSV herausgelöst.

Die Athleten und Athletinnen rund um Spitzenläuferin Teresa Stadlober werden künftig in einem eigenständigen Verein agieren, der aber vom ÖSV finanziert wird. Ihr Vater Alois Stadlober steht als Obmann vor.

Künftig soll es eine Nachwuchs-Gruppe sowie eine Weltcup-Gruppe geben. "Präsident Schröcksnadel hat gesagt, dass er hinter der Teresa steht und die Lösung ist so, dass sie hoffentlich auch in der nächsten Saison in der Weltcup-Spitze wieder mithalten kann", so Alois Stadlober im ORF.

CommentCreated with Sketch.0 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Damit ist auch die Finanzierung der kommenden Saison für die 26-jährige rot-weiß-rote Spitzenathletin gesichert. Ohne Unterstützung des Skiverbands wäre das nicht möglich gewesen.

Nach Doping-Razzien im Netzwerk des deutschen Sportmediziners Mark S. gestanden die österreichischen Langläufer Max Hauke, Dominik Baldauf und Johannes Dürr Eigenblutdoping. (wem)

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