Pläne sind im Umlauf

Nach Epstein-Skandal: Wer wird Sarg von Andrew tragen?

Selbst für seinen Tod existieren offenbar bereits Pläne – doch ein Detail könnte für Andrew Mountbatten-Windsor noch zum Problem werden.
Heute Entertainment
09.08.2026, 11:00
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Es ist eine Frage, über die sich Andrew Mountbatten-Windsor wohl noch lange keine Gedanken machen möchte. Der 66-Jährige gilt als gesundheitlich fit – dennoch werden Begräbnisse hochrangiger Mitglieder der britischen Königsfamilie traditionell Jahre im Voraus geplant.

Und genau dabei gibt es im Fall von Andrew eine durchaus heikle Personalfrage.

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Denn bei royalen Begräbnissen übernehmen üblicherweise Soldaten jener Regimenter, mit denen der Verstorbene besonders eng verbunden war, die ehrenvolle Aufgabe der Sargträger.

Bei Prinzessin Margaret waren es beispielsweise acht Sergeants der Royal Highland Fusiliers. Die Schwester von Queen Elizabeth II. war zu Lebzeiten Colonel-in-Chief des Regiments gewesen.

Marine könnte Freiwillige suchen

Bei Andrew gestaltet sich die Situation allerdings komplizierter.

Der Bruder von König Charles III. diente zwar selbst jahrelang in der Royal Navy und war während des Falklandkriegs als Hubschrauberpilot im Einsatz. Später trug er zahlreiche militärische Ehrentitel und war unter anderem mit den Grenadier Guards, dem Royal Irish Regiment und dem Royal Regiment of Scotland verbunden.

Doch im Zuge seines tiefen Falls wegen seiner Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein verlor Andrew auch seine militärischen Ehrentitel.

Damit stellt sich die ungewöhnliche Frage: Wer würde seinen Sarg tragen, sollte er tatsächlich das offenbar weiterhin vorgesehene zeremonielle Begräbnis erhalten?

Der pensionierte Konteradmiral Chris Parry glaubt, dass sich am Ende dennoch Mitglieder der Royal Navy finden könnten. Seiner Einschätzung nach könnte die Marine Freiwillige für diese Aufgabe suchen.

Denn trotz aller Skandale könne Andrew seine Vergangenheit als Marineoffizier nicht genommen werden.

"Er wurde nicht hinausgeworfen. Er hat eine Falkland-Medaille, und die kann man ihm nicht wegnehmen", erklärt Parry. Für seinen damaligen Einsatz verdiene Andrew Anerkennung.

Der frühere Marineoffizier würde sogar selbst einspringen: "Wenn jemand zu mir sagen würde: 'Würdest du es machen?', würde ich es tun."

Ob es tatsächlich dazu kommt, ist völlig offen. Laut britischen Medien soll Andrew trotz seines Status als Privatperson weiterhin Teil geheimer staatlicher Begräbnispläne sein.

Demnach könnte eines Tages eine Zeremonie in der St George's Chapel auf Schloss Windsor stattfinden. Als mögliche letzte Ruhestätte gilt der Royal Burial Ground in Frogmore.

Die Berichte sorgen bereits jetzt für heftige Kritik. Vertreter von Epstein-Opfern und britische Politiker fordern, dass Andrew weder ein großes royales Begräbnis noch einen aus Steuergeld finanzierten Abschied erhalten dürfe.

Sollten die Pläne dennoch bestehen bleiben, wartet irgendwann eine Aufgabe, die durch Andrews Absturz deutlich komplizierter geworden ist: Acht Menschen zu finden, die ihn auf seinem letzten Weg begleiten.

{title && {title} } red, {title && {title} } 09.08.2026, 11:00
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