Tödlicher Verkehrsunfall am Mittwochfrüh bei St. Florian (Bezirk Linz-Land): Für einen Autolenker (29) kam jede Hilfe zu spät. Der folgenschwere Crash ereignete sich Mittwochfrüh auf der L564 Wolferner Straße, Enzing, im Gemeindegebiet von St. Florian.
Aus noch unbekannten Gründen kam es dort zu einer heftigen Kollision zwischen dem PKW und einem LKW. Der rote Kleinwagen wurde in ein angrenzendes Feld geschleudert, der LKW kam ebenso ins Schleudern und landete teilweise in der Böschung beziehungsweise im Feld.
Der 29-Jährige dürfte sofort tot gewesen sein. Die Bergearbeiten gestalteten sich schwierig. Mehrere Kräne kamen zum Einsatz, um die völlig verkeilten Fahrzeuge zu trennen. Der Verstorbene war schwerst im Wrack eingeklemmt. Die Einsatzkräfte waren rund zwei Stunden mit der Bergung befasst. Der LKW-Lenker überstand den Unfall mit leichten Verletzungen, er wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
Die Polizei hat die Unfallspuren gesichert. Der Spurenlage zufolge dürfte der PKW auf die Gegenfahrbahn gekommen und mit dem LKW kollidiert sein. Die genauen Hintergründe des Unfallhergangs werden derzeit noch ermittelt.
Wenige Stunden nach dem Todes-Crash wurde bekannt, dass die Schwester des Unfallopfers vor zwei Jahren auf fast die selbe Weise starb - ebenfalls bei einem Unfall in der Nähe. Sie krachte in ihrem Heimatort Niederneukirchen ebenfalls mit einem roten Kleinwagen gegen einen Tieflader - die Frau starb.
Wie die "Krone" berichtet, war der Schock groß, als die Helfer herausfanden, wer das Opfer ist. Die Feuerwehrleute aus Niederneukirchen wurden abgezogen, weil viele den Toten gekannt haben dürften.