"Ludwig hat nichts im Griff"

Nach Gaál-Rücktritt – FPÖ ortet "rotes Postenchaos"

Nach dem überraschenden Rücktritt von Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ) teilt die FPÖ heftig gegen Bürgermeister Ludwig und die Wiener SPÖ aus.
Wien Heute
16.02.2026, 14:22
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Der Rücktritt von Wiens Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal – "Heute" berichtete – hat die Debatte um die Führungsfähigkeit der Stadtregierung neu angeheizt. Besonders scharf fiel die Reaktion von FPÖ-Landesparteiobmann Stadtrat Dominik Nepp aus: "SPÖ-Bürgermeister Ludwig hat in Wien nichts mehr im Griff. In seinem roten Team herrscht völliges Chaos."

„Die SPÖ verstärkt mit dem Ludwig/Novak-Gespann die unsoziale Belastungspolitik für die fleißigen Wienerinnen und Wiener“
Dominik NeppFPÖ-Landesparteiobmann Dominik Nepp

Nepp spricht von "Postenrochaden, internen Machtspielen und inhaltlichem Stillstand", die belegen würden, dass die SPÖ "nicht mehr fähig sei, unsere Stadt verantwortungsvoll zu führen". Mit der designierten Nachfolgerin Barbara Novak als neue Vizebürgermeisterin sieht Nepp eine klare Linie: "Die SPÖ verstärkt mit dem Ludwig/Novak-Gespann die unsoziale Belastungspolitik für die fleißigen Wienerinnen und Wiener."

Kritik an steigenden Kosten für die Bevölkerung

Vor allem kritisiert Nepp die steigenden Kosten für die Bevölkerung: "Während die arbeitende Bevölkerung unter steigenden Mieten, Gebühren und Lebenshaltungskosten leidet, schütten Ludwig und Novak weiterhin Milliarden an Mindestsicherung für Asylanten aus, die keinen einzigen Tag in unser System eingezahlt haben und nicht arbeiten wollen."

Keine Vorschuss-Lorbeeren für Hanel-Torsch

Auch die designierte Wohnbaustadträtin Karin Hanel-Torsch, bisher Chefin der Mietervereinigung, gerät ins Visier des FPÖ-Chefs: "Hanel-Torsch hat sich nie für die Interessen der Mieter eingesetzt, sondern immer treu der SPÖ als Parteigenossin gedient. Sie hat die Mieter im Stich gelassen – und sie wird es auch zukünftig tun."

"Wien braucht dringend einen Kurswechsel hin zu einer Politik für fleißige und unschuldig in Not geratene österreichische Staatsbürger", fordert Nepp – und sieht die FPÖ als "einzig und allein" verbleibende Kraft, die für "Ordnung, Fairness und soziale Gerechtigkeit" sorge.

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