Zustand von Hans Grugger weiterhin absolut stabil, in Kürze soll der Aufwachvorgang eingeleitet werden. Familie, Freunde und Fans schöpfen große Hoffnung: Physiotherapeut bewegt schon Beine des Patienten
Seit ihn die Streif vergangenen Donnerstag brutal abwarf, liegt Hans Grugger auf der Innsbrucker Uniklinik im künstlichen Tiefschlaf. In Schichtarbeit kümmern sich Ärzte und Krankenschwestern rund um die Uhr um das Wohlbefinden des 29-jährigen Salzburgers.
Die Tagesabläufe hängen immer vom aktuellen Zustand und den anstehenden Untersuchungen des Patienten ab, erklärt Kliniksprecher Johannes Schwammberger im Gespräch mit Heute. Doch grundsätzlich wird er täglich mit Infusionen ernährt, wird gewaschen und von Physiotherapeuten betreut - sie machen leichte Bewegungen mit seinen Armen und Beinen.
Die Besuchszeiten sind streng geregelt, auch darf nicht jeder zu Grugger ans Krankenbett. Das wird vorher abgeklärt, aber die engsten Familienangehörigen und seine Freundin haben auf jeden Fall Zutritt, verrät Sprecher Schwammberger.
Wann der ÖSV-Abfahrer aus dem künstlichen Koma geholt wird, lässt sich noch schwer abschätzen. Wir haben die Aufwachphase noch nicht eingeleitet, aber es wird keine Wochen mehr dauern. Sobald es so weit ist, braucht es drei bis sechs Tage, ehe der Patient munter ist.
Erich Elsigan