Chris Brown steht weiterhin wegen einer angeblichen Hunde-Attacke auf eine ehemalige Mitarbeiterin vor Gericht. Jetzt könnte eine brisante Zeugenaussage neuen Druck auf den Musiker ausüben.
Emil Lewis, Sicherheitschef des Sängers, erklärte in einer Aussage unter Eid, dass er der früheren Haushälterin Maria Avila und ihrer Familie rund 30.000 bis 40.000 Dollar in bar und per Scheck gegeben habe. Die Zahlungen sollen kurz vor beziehungsweise nach Weihnachten 2020 erfolgt sein.
Laut Lewis habe er aus Mitleid gehandelt. Gleichzeitig betonte er, dass er die Geldübergaben niemals mit Chris Brown abgesprochen habe.
Maria Avila verklagt den Sänger derzeit auf 90 Millionen Dollar Schadenersatz. Sie behauptet, von Browns Hund schwer verletzt worden zu sein. Im Zuge der Klage wurden auch drastische Bilder ihrer Verletzungen veröffentlicht.
Die Klägerin versucht nun zu verhindern, dass die Aussagen über die Geldzahlungen im Prozess verwendet werden. Ihre Anwälte argumentieren, dass die Zahlungen nichts darüber aussagen würden, ob der Angriff tatsächlich stattgefunden habe oder wie schwer die Verletzungen gewesen seien.
Die Gegenseite sieht das anders: Browns Anwälte argumentieren, dass die Zahlungen sehr wohl relevant seien, da sie auf eine indirekte Verantwortungsübernahme hindeuten könnten.
Ein Richter muss nun entscheiden, ob die Aussagen der Jury präsentiert werden dürfen. Der Prozess soll Mitte Juni starten.