Nach Demo-Einsatz geht Polizei in die Offensive

Polizisten wurden mit vollen Bierdosen und Glasflaschen beworfen.
Polizisten wurden mit vollen Bierdosen und Glasflaschen beworfen.LPD Wien
Nach dem Polizeieinsatz am 1. Mai hagelt es Kritik. Nun meldete sich die Wiener Polizei zu Wort – Fotos und Videos sollen Angriffe auf Beamte belegen.

Die Kritik am "überzogenen" Polizeieinsatz bei der Demo im Sigmund-Freud-Park (City) – die Beamten setzten Pfefferspray ein – reißt nicht ab. Zivil-Beamte hätten die Lage zusätzlich angeheizt, so ein weiterer Vorwurf. So sprachen die Grün-Politiker Niki Kunrath und Viktoria Spielmann gestern von "Polizeiübergriffen" und verlangten eine Reform.

Beamte sollen sich lediglich verteidigt haben

Der Einsatz von Pfefferspray sei gesetzlich gedeckt und hier erst erfolgt, als die "gewaltbereiten Demonstranten" die Beamten "mit Glasflaschen und Dosen beworfen sowie getreten und geschlagen" hätten, so ein Polizeisprecher zu "Heute". Auch der Einsatz von Polizisten in Zivil sei üblich, um mögliche Eskalationen im Vorfeld zu beobachten und frühzeitig darauf zu reagieren. Zwei Beamte seien beim Rooseveltplatz enttarnt und daraufhin attackiert worden. Weiters habe man Demonstranten nicht "gejagt", sondern die Gewalttäter verfolgt. Bei diesen seien auch Sturmhauben gefunden worden. "Warum habe ich so was dabei, wenn ich friedlich demonstrieren will", so der Sprecher. Jeder Beschwerde werde nachgegangen.

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