Mutterfirma insolvent

Nach Mega-Pleite – Aus für Gastro-Resort ist fix

Schon länger blieb bei einem steirischen Gastro- und Hotelbetrieb das Geld aus. Nach Monaten Stillstand ist nun endgültig Schluss.
Österreich Heute
23.03.2026, 15:48
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Jetzt ist es offiziell: Die Ratschens Restaurant & Wohnothek GmbH ist pleite. Über das Unternehmen wurde am Landesgericht für ZRS Graz ein Konkursverfahren eröffnet, wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) am Montag bekanntgab.

Probleme seit 2025

Der Betrieb, der seit 2019 Gastronomie, Wohnbungalows und einen Spa-Bereich vereinte, kämpfte schon länger mit finanziellen Problemen. Bereits im November 2025 musste der laufende Betrieb eingestellt werden. Eine angekündigte Wiedereröffnung im Frühjahr 2026 scheiterte schließlich an fehlender Finanzierung.

Zuletzt war neben dem Geschäftsführer nur noch eine Mitarbeiterin im Unternehmen beschäftigt.

Als Hauptgrund für die Insolvenz gilt eine anhaltende Unterfinanzierung. Besonders schwer wog dabei die Insolvenz der Muttergesellschaft, die finanzielle Engpässe nicht mehr abfedern konnte. Gleichzeitig blieben notwendige Investitionen in Wartung und Marketing aus, während die Umsätze deutlich hinter den Erwartungen zurückblieben.

Keine Weiterführung geplant

Die Schulden des Unternehmens belaufen sich laut AKV auf rund 621.000 Euro. Dem stehen Vermögenswerte von etwa 312.000 Euro gegenüber. Eine Fortführung des Betriebs ist nicht geplant – das Unternehmen soll geschlossen und verwertet werden.

Gläubiger haben nun bis 7. Mai 2026 Zeit, ihre Forderungen anzumelden. Die Berichts- und Prüfungstagsatzung ist für den 21. Mai angesetzt.

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