Nach der Kika/Leiner-Pleite kommt neues Leben in das große Gebäude in Eisenstadt. Die ehemalige Filiale wird zum Einkaufszentrum umgebaut. Errichtet wird es von der Grazer Supernova Group, die nach der Insolvenz sämtliche Kika/Leiner-Standorte in ganz Österreich aufgekauft hatte.
In das neue "Supernova Eisenstadt" ziehen ein Supermarkt, ein Diskonter, ein Nagelstudio sowie weitere Dienstleister ein. Auch zwei Restaurants sind geplant. Seit der Pleite war am Standort bisher nur ein Fitnessstudio in Betrieb – dieses soll weitergeführt werden.
Die Eröffnung des Indoor-Einkaufszentrums ist noch in der ersten Maihälfte geplant, heißt es von der Supernova Group. Das Unternehmen hat nach der Insolvenz zahlreiche ehemalige Kika/Leiner-Gebäude in kurzer Zeit revitalisiert und zu modernen Einkaufszentren umgebaut. Ein ähnliches Projekt wurde bereits in Villach umgesetzt.
Stillstand gibt es hingegen bei einer geplanten Fastfood-Filiale von Kentucky Fried Chicken. Der Rohbau auf dem ehemaligen Kika-Areal steht zwar bereits und gehört ebenfalls der Supernova-Gruppe, doch der vorgesehene Franchise-Nehmer ist abgesprungen. Die Fläche soll zeitnah mit einem neuen Gastro-Angebot besetzt werden.