Nach dem dramatischen Feuerwehreinsatz bei der "Wilden Maus" im Wiener Prater reagiert nun der Betreiber. Wie berichtet, war die beliebte Achterbahn am Montagabend gegen 19.30 Uhr plötzlich zum Stillstand gekommen. Fünf Fahrgäste – zwei Erwachsene und drei Kinder – saßen daraufhin in zwei Wagen in 16 Metern Höhe fest.
Jetzt steht fest: Die "Wilde Maus" bleibt vorerst geschlossen. Der Betreiber will die Ursache des Zwischenfalls genau untersuchen lassen. Nach Angaben des Betreibers stoppte zunächst ein Wagen der Achterbahn. In weiterer Folge kam es zu einer Kollision mit dem nachfolgenden Wagen. Warum der erste Wagen zum Stillstand kam, ist derzeit noch Gegenstand von Untersuchungen.
Dabei war das Fahrgeschäft erst vor wenigen Wochen überprüft worden. Die letzte Überprüfung fand laut Betreiber Ende Juli 2026 statt. Erst wenn die Ursache geklärt ist und ein Ziviltechniker die Fahrtauglichkeit bestätigt hat, soll die "Wilde Maus" wieder in Betrieb gehen. Bis dahin bleibt die Achterbahn geschlossen.
Der Betreiber äußerte sich zu der spektakulären Rettungsaktion: "Wir bedauern, dass es zu diesem Vorfall kam – zum Glück ohne Personenschäden. Danke an alle Einsatzkräfte, die dabei unterstützt haben, die Fahrgäste sicher aus den Wagons zu holen", heißt es in der Stellungnahme.
Die Berufsfeuerwehr Wien war am Montag mit mehreren Spezialkräften angerückt. Bei einem der beiden Wagen konnte eine Drehleiter eingesetzt werden. Für die Bergung der Fahrgäste aus dem zweiten Wagen waren hingegen ein Teleskopmast sowie speziell ausgebildete Einsatzkräfte notwendig.
Nach und nach konnten alle fünf Fahrgäste sicher aus der Achterbahn geholt und der Berufsrettung übergeben werden. Drei Personen wurden noch vor Ort medizinisch versorgt. Eine Einlieferung ins Krankenhaus war nach ersten Informationen nicht notwendig. Der aufwendige Einsatz dauerte knapp zwei Stunden und war gegen 21 Uhr beendet. Wann die "Wilde Maus" wieder ihre Runden im Wiener Prater drehen kann, ist derzeit noch offen.