Scheibe zerschlagen

Nach rassistischen Drohungen – Moschee zerstört

Im Klagenfurter Stadtteil St. Ruprecht wurde eine Moschee in der Nacht auf Donnerstag zerstört. Bereits in der Vergangenheit gab es Drohungen.
Österreich Heute
14.06.2026, 20:38
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Schock in einer Klagenfurter Moschee – mit einer Fließe hat ein Unbekannter eine Glaswand des Gebetshauses zertrümmert. "Der Schaden ist sehr groß", so der Obmann Amir Mohamed Al_Amin.

Drohungen seit Jahren

"Vor einigen Jahren haben die Drohungen begonnen", erinnert sich Al_Amin. Zunächst wurden Zettel an die Türe gehängt – darauf standen Aufschriften wie "Stoppt die Islamisierung" oder "Geht nach Hause". Dann wurde es immer ernster, einmal soll es sogar zu einer körprtlichen Attacke gekommen sein. "Ein Passant ging mit seinem Hund auf die Betenden los, wir konnten dann schnell die Türe zumachen", schildert er.

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Nun kam es erneut zu einem Angriff auf das Gotteshaus: Die gläsernen Wände der Moschee wurden mit einer Fliese eingeschlagen, eine rund sechs Quadratmeter große Scheibe zersprang dabei in Einzelteile. "Der Schaden kostet uns sicher mehrere tausend Euro", so der Obmann.

Anzeige wurde erstattet

Er selbst wurde durch einen Freund über den Vorfall informiert, sah die Bilder dann am Morgen. "Das letzte Gebet ist um 11:00 Uhr, die Moschee ist dann bis 04:25 Uhr leer." In diesem Zeitraum muss sich der Angriff also ereignet haben. Eine Anzeige bei der Polizei liegt bereits vor, auch diese bestätigt den Vorfall.

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