Das Islamische Zentrum Imam Ali in Bezirk Wien-Floridsdorf könnte bald geschlossen werden. Am Mittwoch (15.4.) wurde in der Bezirksvorstehung eine Resolution dagegen verabschiedet. Alle Parteien nahmen in Wien-Floridsdorf die Resolution an. "Es ist eine Willensbekundung, dass die Moschee geschlossen wird", so Bezirksvorsteher Georg Papai (SP) zu "Heute". "So etwas hat bei uns keinen Platz."
Eigentlich dürfte es die nach einem mit Hilfe von Ex-Ministerin Karin Kneissl eingefädelten Grundstücks-Deal errichtete Moschee im Gewerbegebiet in der Richard-Neutra-Gasse gar nicht geben. Der Verein meldete aber ein Workshop- und Seminar-Gewerbe an, somit ist eine Schließung für die Börden nun schwierig, wir berichteten.
Täglich kommen Hunderte Menschen in das Islam-Zentrum am Stadtrand. Damit könnte es trotz Tricks des Vereins nun bald vorbei sein. Denn auch im Parlament ist man um Maßnahmen bemüht. Diese Woche wurde beschlossen, das Zentrum wegen seiner engen Kontakte zum iranischen Regime prüfen zu lassen.
In Deutschland sind ähnliche Zentren mit radikalen Tendenzen längst verboten. Das soll nun auch in Wien-Floridsdorf bald der Fall sein, wünschen sich auch die Anrainer. Der Nationalrat beschäftigt sich gerade mit einer Änderung des Vereinsgesetzes, um die Errichtung solcher Zentren künftig zu erschweren.