Terror in Wien

25 Mio. Euro bei Muslimbruderschaft konfisziert

Neue Details zu den groß angelegten Razzien gegen die Muslimbruderschaft in Österreich. Die Beamten fanden viel Geld – und beschlagnahmten es.

Heute Redaktion
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    Montagmorgen hat die Polizei bei einem koordinierten Einsatz in der Steiermark, Kärnten, Wien und in Niederösterreich zugeschlagen.
    Montagmorgen hat die Polizei bei einem koordinierten Einsatz in der Steiermark, Kärnten, Wien und in Niederösterreich zugeschlagen.
    BMI

    In den frühen Morgenstunden des Montag holten die Behörden zum Schlag gegen die Strukturen der Muslimbruderschaft in Österreich aus. Wie berichtet, wurden 60 Wohnungen, Häuser, Geschäfte und Vereinsräumlichkeiten durchsucht, 30 Beschuldigte festgenommen.

    Es bestehe der Verdacht der terroristischen Vereinigung, der Terrorismusfinanzierung, der staatsfeindlichen Verbindungen, der kriminellen Organisation und der Geldwäscherei, hieß es seitens der Staatsanwaltschaft Graz. Die Großaktion soll jedoch in keinem direkten Zusammenhang mit dem Terroranschlag in Wien stehen.

    Viele Durchsuchungen

    Laut ORF Teletext wurde nun bekannt, dass die Behörden im Zuge der Aktion 25 Millionen Euro in bar beschlagnahmen konnten. Laut den Ermittlern fanden Razzien in sieben Immobilienunternehmen, sechs islamischen Kulturvereinen und drei Stiftungen statt.

    Unter den Stiftungen befindet sich laut dem Bericht auch eine Privat-Stiftung eines ehemaligen Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ). Zudem habe es auch Durchsuchungen bei einem Ex-IGGÖ-Kulturreferenten, einem Investor mit Beteiligungen an 70 Start-Ups in Österreich und einem Politologen mit Islam-Schwerpunkt gegeben.

    "Wir gehen gegen diese kriminellen, extremistischen und menschenverachtenden Organisationen mit aller Härte und allen Möglichkeiten des Rechtsstaats vor", hatte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) kurz nach dem Einsatz erklärt.

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      19.07.2024: So viel zahlt das AMS an arbeitslose Afghanen und Syrer. Durch eine Anfrage von FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch kam nun ans Licht, welche Summen das AMS an Menschen aus Drittstaaten auszahlt.
      Picturedesk; "Heute"-Collage