Die Verletzungssorgen im österreichischen Damen-Skiteam reißen nicht ab. Nachdem bereits Katharina Liensberger, Magdalena Egger und Ricarda Haaser ihre Saison wegen schwerer Verletzungen vorzeitig beenden mussten, hat es nun die nächste Athletin erwischt.
Die 21-jährige Abfahrerin Leonie Zegg stürzte bei der Weltcup-Abfahrt in Val di Fassa beim Zielsprung und kam dabei unglücklich auf. Unmittelbar danach verspürte sie starke Schmerzen im linken Knie und konnte das Rennen nicht wie geplant beenden. Im Zielraum brach die Vorarlbergerin schließlich in Tränen aus. Nach der Erstversorgung wurde sie zur weiteren Untersuchung nach Imst gebracht.
Dort bestätigte sich der erste Verdacht: Die Junioren-Vizeweltmeisterin im Super-G von 2025 hat sich einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Zusätzlich diagnostizierten die Ärzte einen Innenmeniskusriss. Zegg soll noch am selben Tag operiert werden. Damit ist die Saison für die junge Vorarlbergerin vorzeitig beendet. Sie hatte in diesem Winter erstmals Weltcuppunkte gesammelt.