Braathen trumpft auf

ÖSV-Ass Brennsteiner rast im RTL aufs Stockerl

Stefan Brennsteiner zeigt in Kranjska Gora auf. Der ÖSV-Topläufer raste im Riesentorlauf auf dem berüchtigten Podkoren als Dritter aufs Stockerl.
Sport Heute
07.03.2026, 13:26
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Brennsteiner belegte nach einer beherzten Fahrt im zweiten Durchgang den dritten Rang, 0,80 Sekunden hinter dem überlegenen Sieger Lucas Pinheiro Braaten. Der Olympiasieger setzte sich vor dem Schweizer Loic Meillard durch (+0,54). Für Brennsteiner war es der achte Stockerlplatz seiner Karriere, der dritte in der laufenden Saison.

"Es wurde Zeit, dass ich einen Riesentorlaufsieg im Weltcup feiere. Ich bin stolz. Ich lebe meinen Traum, bin so glücklich, dass ich mit meinem Herz Ski fahren kann", strahlte Pinheiro Braathen, der nun den ersten Riesentorlauf-Sieg für Brasilien im Weltcup feierte. Es ist der siebte Weltcup-Erfolg für den gebürtigen Norweger, der dritte im Riesentorlauf.

Der Salzburger lag nach einem starken ersten Durchgang auf Rang zwei, in Schlagdistanz zum Brasilianer Pinheiro Braathen – nur 14 Hundertstel fehlten zu Platz eins. Doch gegen den Olympiasieger war kein Kraut gewachsen. Brennsteiner musste auch den starken Schweizer Meillard, der mit einer entfesselten Fahrt noch auf Rang zwei landete, vorbeilassen. "Der zweite Lauf war nicht so gut, mir gehen da die Speed-Kilometer ein bisschen ab", meinte der Salzburger dann mit Blick auf die äußerst flotte Kurssetzung im zweiten Durchgang.

Pinheiro Braathen hielt derweil mit dem Sieg das Rennen um die kleine Kristallkugel offen. Weil der Schweizer Marco Odermatt enttäuschte, nicht über Rang fünf (+1,33) hinauskam, der Rückstand des Brasilianers schrumpfte auf 48 Punkte. "Ich habe es probiert, ein paar Abschnitte waren okay, aber ich habe den Speed nicht ganz durchhalten können", konnte der Schweizer seine Leistung nicht recht erklären.

Raphael Haaser katapultierte sich auf dem zügig gesetzten Kurs noch auf Rang neun vor (+1,98), machte zehn Plätze gut, Marco Schwarz wurde Zehnter (+2,03) und rutschte in der Entscheidung um sechs Ränge ab. Punkte machte Joshua Sturm auf Rang 23 (+3,14), Patrick Feurstein schied aus.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 07.03.2026, 13:57, 07.03.2026, 13:26
Jetzt E-Paper lesen