Hundertstel-Duell

28 Zentimeter fehlen ÖSV-Ass in Krimi-Abfahrt zum Sieg

Conny Hütter ist zurück auf dem Weltcup-Stockerl. In der zweiten Abfahrt von Val di Fassa fehlte nur eine Hundertstelsekunde zum Sieg.
Sport Heute
07.03.2026, 11:43
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Nach Rang fünf am Freitag zündete die Steirerin 24 Stunden später den Turbo. Hütter erwischte bei strahlendem Sonnenschein einen starken Lauf, der die Olympia-Bronzemedaillengewinnerin im Super-G auf Platz zwei brachte – gerade einmal um eine Hundertstelsekunde von Laura Pirovano geschlagen, die den Abfahrts-Doppelsieg feierte und sich die Führung im Abfahrts-Weltcup holte. Dritte wurde die Schweizerin Corinne Suter, ihr fehlten bloß fünf Hundertstelsekunden.

Für Hütter war es der 33. Podestplatz ihrer Karriere, der erst Zweite im Saisonverlauf. "Ich habe im Ziel meine Zeit gesehen, dass es eine richtig gute Zeit ist. Und dann kommt die Laura. Aber das ist Rennfahren, das macht Spaß. Ich vergönne es ihr", lachte Hütter dann.

Dabei sah es zwischenzeitlich sogar so aus, als könnte Hütter den Sieg feiern. Sie kam mit 63 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Johnson ins Ziel. Favoritinnen wie Emma Aicher aus Deutschland oder Sofia Goggia aus Italien, die patzten, waren bereits geschlagen. Dann kam aber die Vortags-Siegerin Pirovano. Die Italienerin hatte schon am Freitag mit nur einer Hundertstelsekunde Vorsprung auf Aicher gewonnen, wiederholte das Kunststück. Umgerechnet sind das 28 Zentimeter Vorsprung.

Als zweitbeste Österreicherin landete Ariane Rädler auf dem sechsten Rang (+0,86), Nadine Fest hatte 1,33 Sekunden Rückstand, Mirjam Puchner verlor mit 2,06 Sekunden viel Zeit, Nina Ortlieb rutschte weg und kam nicht ins Ziel.

Am Sonntag steht noch ein Super-G auf dem Programm.

{title && {title} } red, {title && {title} } 07.03.2026, 11:43
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