Nach Sicherheitshinweis: Pariasek legt die Uhr ab

Bild: GEPA

Mit einer dicken Rolex am Handgelenk moderierte Rainer Pariasek für den ORF aus dem Olympia-Studio am Ipanema-Strand - bis zum Besuch von Innenministerium-Sicherheitsexperten Martin Schlosser. Der mahnte ihn, den Luxus-Zeitmesser abzulegen, der Moderator nahm sich die Aufforderung zu Herzen.

Mit einer dicken Rolex am Handgelenk moderierte -Studio – bis zum Besuch von Innenministerium-Sicherheitsexperten Martin Schlosser. Der mahnte ihn, den Luxus-Zeitmesser abzulegen, der Moderator nahm sich die Aufforderung zu Herzen.
Er würde nicht mit so einer Uhr durch die Gassen von Rio gehen, mahnte Schlosser im Olympiastudio. Pariasek lächelte über den Hinweis hinweg – befolgte ihn am Ende aber doch. Am nächsten Tag fehlte bei der Moderation die Uhr am linken Handgelenk. Schlosser, als einer von zwei Sicherheitsexperten des Innenministeriums in Brasilien im Einsatz, erklärt seine Bedenken: "Es gibt Kriminalität in Rio, das weiß man. Also muss man sich danach richten." Heißt: Nicht auffallen, dunkle abgelegene Gassen meiden, keine protzige Uhr oder Goldketterl tragen. "Es gelten hier andere Gesetze. Wenn man dort hingeht darf man sich nicht wundern, wenn einem jemand ein Messer in den Rücken hält."

Leitfaden gegen Räuber

Was tun, wenn man trotzdem einem Räuber gegenübersteht? "Ruhig bleiben, keine Gegenwehr zeigen. Ein paar Geldscheine in der Tasche parat haben. Man muss sich bewusst sein, dass der Räuber einer ist, der nichts zu verlieren hat", erklärt Schlosser. Doch auch wegen 85.000 Sicherheitskräften, die in Rio im Dauereinsatz sind, muss man sich laut dem Experten keine allzu großen Sorgen um Pariasek und Co. machen. "Derzeit ist Rio sicher. Man muss Respekt haben, aber keine Angst."

 

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