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WM-Euphorie! In Moskau wird das Bier knapp

Mit dieser Begeisterung hat niemand gerechnet! Nach dem zweiten WM-Sieg von Russland wird in Moskau das Bier knapp. Die Barkeeper sind verzweifelt.
Heute Redaktion
13.09.2021, 20:19

Eine WM ohne Bier? Für viele Fans kaum vorstellbar. In Moskau könnte das aber bald Realität werden. Warum? Der Gastgeber spielt zu gut, und der Durst der Fans ist zu groß. Viele Barkeeper in der Hauptstadt sind ratlos, in der K.o.-Phase könnten die Besucher bereits auf dem Trockenen sitzen.

Trockene Bars



"Die Fans trinken uns trocken!" Was wie ein Hilferuf klingt, ist der buchstäblich trockene Lagebericht eines Barkeepers in Moskau. Hintergrund: In Russland werden bevorzugt Wodka und Wein getrunken. Viele Bars haben bis zu 15 Sorten Bier auf der Karte, die Vorräte sind aber oft schon aufgebraucht, Nachschub aus dem Ausland ist nur mit längeren Lieferzeiten zu bekommen. Mit zwei Siegen aus zwei Spielen hat Gastgeber Russland nicht nur bei den einheimischen Fans die Euphorie entfacht, sondern auch die Gäste aus dem Ausland noch weiter in den Party-Modus gebracht. Die Konsequenz: "Wir haben nicht gewusst, dass die ausländischen Gäste derart viel Bier konsumieren. Wein und Wodka haben wir ohne Ende, aber das Bier geht uns aus. Unglaublich, was insbesondere die Südamerikaner und die Engländer hier an einem Abend wegtrinken."

Barkeeper ratlos

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Die russischen Barbesitzer nehmen die WM also mit gemischten Gefühlen wahr. Einerseits klingelt die Kassa, und so soll es auch weitergehen. Andererseits sind die trinkfesten Gäste aus dem Ausland auch eine Gefahr für die Lagerbestände. Ein Barkeeper meint dazu: "Unsere einzige Chance ist, dass die Südamerikaner und auch die Engländer recht früh ausscheiden. Sonst werden wir im schlechtesten Fall eine sehr trockene K.o.-Runde erleben."

Putin im Flieger



Russland-Präsident Puten hatte übrigens beim zweiten Sieg der "Sbornaja" ein anderes Problem. Er konnte das Match nicht live verfolgen, weil er sich auf dem Rückweg von einem Staatsbesuch in Weißrussland befand. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow versicherte aber: "Er ließ sich gleich nach der Landung in Moskau über das Ergebnis informieren." (heute.at)

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