Unterkühlt, nicht ansprechbar

Nach Stunden geborgen – Mann stirbt im Krankenhaus

Nach einem Forstunfall am vergangenen Montag in Puch bei Weiz ist ein 57-jähriger Steirer nun seinen Verletzungen erlegen.
André Wilding
03.01.2026, 19:07
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Der 57-Jährige aus dem Bezirk Weiz war am vergangenen Montag, 29. Dezember 2025, allein mit Holzarbeiten in seinem Wald in Puch bei Weiz beschäftigt. Seiner Gattin gegenüber gab er an, im Anschluss eine Veranstaltung besuchen zu wollen.

In Bach gestürzt

Beim Fällen einer Buche auf einem steilen und gefrorenen Gang dürfte der Steirer dann in der Folge abgerutscht und samt dem Baum in einen rund 15 Meter tiefer gelegenen Bach gestürzt sein.

In der Folge versuchte der 57-Jährige offenbar entlang des Bachbetts zu seinem Fahrzeug zu gelangen, indem sich auch sein Mobiltelefon befand. Dies gelang ihm jedoch nicht. Rund 100 Meter vom ursprünglichen Unfallort entfernt blieb der Mann schließlich im Bachbett liegen.

Nach Stunden entdeckt

Da der 57-Jährige am Dienstagmorgen nicht nach Hause zurückgekehrt war, verständigte seine Gattin die Einsatzkräfte. Feuerwehrkräfte aus Puch bei Weiz konnten den Mann schließlich kurz vor 8:00 Uhr stark unterkühlt und nicht mehr ansprechbar zwischen den steil abfallenden Hängen auffinden.

Nach der medizinischen Erstversorgung wurde er mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Notarzthubschrauber "Christophorus 12" ins LKH Graz geflogen. Wie nun bekannt wurde, ist er dort in der Folge seinen schweren Verletzungen erlegen.

Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten nicht erhoben werden.

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