Nach den tödlichen Schüssen von Bundesbeamten in Minneapolis zieht die US-Regierung Konsequenzen. Künftig sollen die Einsätze der Behörden transparenter werden.
US-Bundesbeamte müssen bei Einsätzen in Minneapolis ab sofort Körperkameras tragen. Das kündigte Heimatschutzministerin Kristi Noem am Dienstag auf der Plattform X an. Demnach werde jeder aktuell in der Stadt eingesetzte Beamte mit einer Bodycam ausgestattet.
Sobald die nötigen finanziellen Mittel bereitstehen, soll das Programm landesweit ausgerollt werden. Betroffen sind dabei alle Strafverfolgungsbehörden, die dem Heimatschutzministerium unterstehen.
Mit dem Schritt kommt die Regierung einer Forderung der Demokraten in der Opposition nach. Diese hatten nach dem Tod von zwei US-Bürgern durch Schüsse von Bundesbeamten in Minneapolis ein zentrales Haushaltspaket blockiert, das auch die Finanzierung des Ministeriums umfasst. Die Opposition verlangte den Einsatz von Körperkameras, um Polizeieinsätze nachvollziehbarer zu machen.