Es beginn mit einem "CNN"-Interview. "Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang werde ich das amerikanische Volk, aber nicht Präsident Donald Trump vertreten", erklärte Lindsey Vonn. Eine klare Ansage in Richtung des "POTUS", der diese aber, entgegen seinen Gewohnheiten, umkommentiert ließ.
Nicht so seine zahlreichen Anhänger. Sie beschimpften Vonn, drohten ihr Gottes Rache an und wünschten ihr in den sozialen Netzwerken, dass sich das Genick breche. "Es tut weh, solche Kommentare zu lesen", gesteht die Ski-Queen. In einem Instagram-Post bezieht sie ausführlich Stellung. "Ich bin stolz Amerikanerin zu sein", versucht sie zu beschwichtigen. "Aber man kann in Europa keine Zeitung in die Hand nehmen oder das Fernsehen aufdrehen, ohne zu bemerken, dass die Richtung, in die wir gehen, hinterfragt wird."
Für die Zukunft wünscht sich Vonn eines: "Wir müssen einen Weg finden, wie wir unsere Differenzen beseitigen und wieder eine gemeinsame Gesprächsbasis finden."
(red.)