Eingefrorene Gelder

Nach Wahl-Sieg – Magyar fordert jetzt EU-Milliarden

Showdown in Budapest: Ungarn verhandelte unter neuer Führung mit der EU über eingefrorene EU-Mittel. Nun meldete sich Magyar zu Wort.
Newsdesk Heute
19.04.2026, 17:56
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Nach dem Wahl-Sieg seiner Tisza-Partei übernimmt Péter Magyar die Führung in Ungarn. Auf seiner Agenda steht die Freigabe von EU-Geldern, die zuvor von Europäischen Kommission wegen Bedenken hinsichtlich Korruption und Rechtsstaatlichkeit in Ungarn zurückgehalten wurden.

Nun hat es diesbezügliche Gespräche mit Vertretern der EU gegeben. Wie der "ORF" unter Berufung auf die Kommission berichtet, hätte sich eine hochrangige Delegation der EU mit Vertretern der künftigen ungarischen Regierung in Budapest getroffen.

Magyar macht Anspruch deutlich

Demnach habe man Schritte für eine mögliche Freigabe besprochen. Man habe versucht, Fortschritte zu erzielen, um die Mittel freizugeben. Seitens der Kommission wurde versichert, dass diese Gespräche fortgesetzt werden sollen.

Auch der künftige Regierungschef Ungarns hat sich am Sonntag via Facebook zu Wort gemeldet. Magyar habe bei dem Treffen deutlich gemacht, dass sein Land einen Anspruch auf die Gelder habe.

"Kein Almosen"

Er stellte klar, dass EU-Gelder "keine Almosen" seien. Vielmehr würde es sich um eine Entschädigung handeln, die Ungarn für gezahlte EU-Beiträge und Leistungen für Europa erhalten müsse.

Gleichzeitig war der künftige Regierungschef darum bemüht, für Geduld zu sorgen. Ihm zufolge würden die "Fehler und Sünden der scheidenden Regierung nicht über Nacht verschwinden". Man suche jetzt aber "keine Ausreden, sondern Lösungen".

{title && {title} } red, {title && {title} } 19.04.2026, 17:56
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen