Rapid Wien versinkt immer tiefer in der Krise. Die Grün-Weißen mussten vor 15.300 Fans bei Sturm Graz die nächste Bundesliga-Niederlage einstecken. Ein Hands-Elfer von Alar und ein Distanzschuss von Lykogiannis reichten, um den Hütteldorfern die dritte Pleite in Serie zuzufügen. Der Anschlusstreffer von Joelinton zum 2:1 war zu wenig für die Grün-Weißen.
-Niederlage einstecken. Ein Hands-Elfer von Alar und ein Distanzschuss von Lykogiannis reichten, um den Hütteldorfern die dritte Pleite in Serie zuzufügen. Der Anschlusstreffer von Joelinton zum 2:1 war zu wenig für die Grün-Weißen.
Beide Trainer verzichteten auf Rotation, einzig bei Rapid wurde der angeschlagene Traustason vom Brasilianer Joelinton ersetzt. Franco Foda setzte auf die gleiche Elf, wie beim Sieg gegen Altach. In der Anfangsphase hatten beide Teams Probleme mit dem Spielaufbau, dadurch geschah wenig Konstruktives am Rasen in Graz.
Umstrittener Elfer
Es regierte viel Zufall in der Partie, so ging Sturm auch in Führung. Kuen wurde im Strafraum am Oberarm angeschossen, der Schweizer Schiri Bieri entschied auf Elfmeter – Sicherlich eine harte Entscheidung. Alar ließ sich die Chance nicht nehmen und stellte auf 1:0 für Sturm (22.).
Bis zur Halbzeit ereignete sich nicht mehr viel, Rapid hatte allerdings durch einen kläglichen Schuss von Auer und einen Kopfball von Kvilitaia durchaus die Möglichkeit zum Ausgleich. Somit ging es mit einer 1:0-Führung für Sturm in die Kabinen.
Zum Wiederanpfiff standen zwei neue Rapidler am Platz. Steffen Hofmann und Thomas Schrammel wurden für Auer und Kuen eingewechselt. Die Grün-Weißen waren in der Folge auch die aktivere Mannschaft, Sturm reagierte lediglich. Die Angriffe der Hütteldorfer waren allerdings nur mäßig gefährlich, die Grazer konnten die vielen Flanken gut entschärfen.
Mega-Hammer zur Vorentscheidung
In der 64. Minute überschlugen sich die Ereignisse. Zuerst traf Schulz Kvilitaia klar im Strafraum, der Elferpfiff blieb aus. Im Gegenzug packte Lykogiannis den Mega-Hammer aus und versenkte das Leder praktisch unhaltbar aus 35 Metern zum 2:0 für Sturm. Kurios: Der Abschluss war Sturms erster Schuss seit dem Elfmeter in der ersten Halbzeit.
Rapid versuchte noch eine Schlussoffensive aufzubauen, in der 80. Minute ließ Joelinton die Hütteldorfer wieder hoffen, er traf sehenswert zum 2:1-Anschlusstreffer. Dieser reichte aber nicht, es blieb beim etwas glücklichen Sieg für Sturm. Die Grazer bleiben damit an der Wiener Austria dran, Rapid rutscht auf Platz sechs ab und ist nun punktgleich mit dem WAC.
Noch nie stand eine Rapid-Mannschaft in der 43-jährigen Bundesliga-Geschichte nach 25 Spieltagen so schlecht da. Nur 29 Punkte gab es aus 25 Spielen - Ein absoluter Negativ-Rekord.
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