Nachtgastro erwägt nun "Goodies für Geimpfte"

Die Wiener Nachtgastro nimmt die Verschärfungen für Clubs & Co gelassen. Nun will die Branche sogar dabei helfen, zur Impfung zu locken – mit Goodies.
Die Wiener Nachtgastro nimmt die Verschärfungen für Clubs & Co gelassen. Nun will die Branche sogar dabei helfen, zur Impfung zu locken – mit Goodies.Nabiha Dahhan / Westend61 / picturedesk.com
Die Wiener Nachtgastro nimmt die Verschärfungen für Clubs & Co gelassen. Nun will die Branche sogar dabei helfen, zur Impfung zu locken – mit Goodies.

Angesichts der steigenden Corona-Fälle hat sich die Corona-Task-Force am Donnerstag dazu entschlossen, die Covid-Maßnahmen erneut zu verschärfen. Eigentlich waren für den 22. Juli weitere Lockerungen vorgesehen, doch nun greifen ab jenem Tag strengere Regeln. (Mehr zu den Regeln HIER >>)

Unter anderem wird es eine Neuerung für die Nachtgastro geben. Künftig wird nur noch jenen Personen Einlass gewährt, die geimpft oder PCR-getestet sind – hier gilt also nun die 2G-Regel. 

"Hätte schlimmer kommen können"

Die Verschärfungen dürften recht unerwartet gekommen sein. Dennoch nimmt die Nachtgastro-Branche in Wien die neuen Voraussetzungen für den Club-Besuch relativ gelassen: 

"Es hätte schlimmer kommen können"

Ein solches schlimmeres Szenario wäre etwa, wenn die Clubs wieder zusperren hätten müssen. Die PCR-Testpflicht sei in Wien ohnehin kein großes Problem, "weil wir in Wien das intensive Testangebot mit 'Alles gurgelt' haben", so der Sprecher der Nachtgastronomen, Stefan Ratzenberger, am Freitag in einem Gespräch mit Radio Wien.

Anreize für Impfungen

Geimpft sind unter den jungen Disco-Besuchern aber noch zu wenige, wie zuletzt auch Gesundheitsminister Mückstein feststellte. Nun wolle man auch in der Nachtgastronomie dazu beitragen, Jüngere fürs Impfen  zu begeistern. Die Branche kann sich daher vorstellen, mit "Goodies" mitzuhelfen, und zwar:

 "Wenn man etwa in einem Club Gratiseintritt bekommt, einen Getränkegutschein oder Sonstiges, um hier Anreize zu schaffen", erläuterte Ratzenberger.

Hilfsgelder gefordert

Obwohl sich die Lage nun wieder einigermaßen eingependelt hat und die Branche mit einem blauen Auge davongekommen ist, gibt es Forderungen an den Finanzminister. Ratzenberger verlangt mehr Hilfe. Sonst könnte es am Ende doch noch den "Todesstoß für die Nachtgastronomie" geben.

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