Immer wieder sorgt das eine oder andere Naked Dress auf den Red Carpets dieser Welt für Aufsehen. Ein Trend, der deshalb langsam als Alltäglichkeit gilt – zumindest in Los Angeles. Deshalb haben sich die Stars und Sternchen für die 68. Grammy-Verleihung jetzt etwas Neues einfallen lassen und dem beliebten Nacktkleid einen neuen Twist verliehen.
Allen voran Chappell Roan, die in den ersten Sekunden nach ihrer Ankunft sich noch mit einem transparenten, roten Umhang bedeckte. Doch es dauerte nicht lange, und die 27-jährige Sängerin sorgte für einen der schockierendsten Momente des Abends: Prompt legte sie noch auf dem roten Teppich vor den Fotografen ihren Umhang ab - und enthüllte ein Mugler-Négligé-Kleid, das lediglich an ihren Nippel-Piercings befestigt war, um nicht auf dem Boden zu landen. Der transparente, terrakottafarbene Chiffon-Stoff enthüllte so ihre gesamte Brust und das tiefergelegte Dekolleté verlief wasserfallartig bis zum Bauchnabel.
Ihr stand Model-Mama Heidi Klum nicht um viel nach: Die 52-Jährige erschien in einem Latex-Kleid von der österreichischen Designerin Marina Hoermanseder, das wie eine zweite Haut wirkte. Die Kritik ließ nicht lange auf sich warten.
Die 25-jährige Influencerin und Sängerin Addison Rae setzte bei ihrem Alaïa-Kleid hingegen auf einen ganz anderen Twist. Durch den asymmetrischen Rock zeigte die Amerikanerin Hintern und ganz ohne Schamgefühl ihre Cellulite - einfach top und eine witzige Einlage.
Der noch größere Trend des Abends waren jedoch Federn. So erschien Lady Gaga von Kopf bis Fuß mit schwarzem Gefieder der Pariser Kultmarke Matières Fécales. Kesha sorgte mit einer Kreation von Atelier Biser für den wohl mächtigsten Federlook des Abends. Das Dsquared2-Kleid von Tyla überzeugte mit einer federbesetzten Schleppe. Da soll noch einmal jemand, sagen, dass man sich nicht mit fremden Federn schmücken soll.