Betrugsvorwurf um Kredit

Nächster Benko-Hammer – kommt nun die Festnahme?

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ermittelt gegen Signa-Gründer René Benko. Kommt es nun zur Festnahme?

Nächster Benko-Hammer – kommt nun die Festnahme?
Gegen René Benko wird aktuell ermittelt.
apa/ picturedesk.com

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hatte im März 2024 Ermittlungen rund um die Signa-Insolvenz gegen Signa-Geschäftsführer eingeleitet – nun folgt der nächste Paukenschlag!

Denn wie das Ö1-Mittagsjournal am Dienstag berichtet, ist nun auch Signa-Gründer René Benko ins Visier genommen worden. Gegen den 46-Jährigen wird wegen Betrugsverdachts ermittelt. Das hat mittlerweile auch der Anwalt von Benko bestätigt – dieser weist die Vorwürfe aber zurück.

25-Millionen-Euro-Kredit

Signa-Gründer René Benko hat laut Ö1 erst vor kurzem die Information von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft bekommen, dass gegen ihn ermittelt werde. Konkret gehe es dabei um einen 25-Millionen-Euro-Kredit einer Bank in Österreich, der im Sommer 2023 ausgelaufen wäre – dieser sei aber noch verlängert worden, heißt es in dem Bericht.

Benko und die Signa sollen dabei die Kredit-gebende Bank über die finanzielle Situation der Signa-Gruppe getäuscht haben, erklärt das Ö1-Journal. Anwalt Johannes Zink, der in diesem Zusammenhang für seine Mandanten Anzeigen erstattete, hat gegenüber Ö1 bestätigt, dass derzeit Ermittlungen laufen.

Insolvent, aber Geld ausgeborgt?

"Konkret geht es in diesen Sachverhaltsdarstellungen meiner Kanzlei um den Vorwurf oder den Verdacht, dass zu einem Zeitpunkt als die Signa-Gruppe bereits insolvent war, Gelder bei Banken und Investoren ausgeborgt worden sind", so Zink im Ö1-Mittagsjournal.

Party-König René Benko – Alle feierten mit ihm

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    Hausherr René Benko beim  Eröffnungsevent des Gastro-Hotspots "The Bank Brasserie & Bar" in seinem Park Hyatt Hotel in Wien.
    Hausherr René Benko beim Eröffnungsevent des Gastro-Hotspots "The Bank Brasserie & Bar" in seinem Park Hyatt Hotel in Wien.
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    Und weiter: "Es besteht eben nach Ansicht meiner Mandanten auch der Anschein, dass René Benko selbst für die Signa-Gruppe tätig geworden ist, hier eben auch Finanzierungsgespräche selbst geführt hat und auch selbst Korrespondenz mit den Banken geführt hat."

    U-Haft nicht ausgeschlossen

    Benkos Anwalt Norbert Wess erklärt auf Nachfrage von "Heute": "Die Vorwürfe sind unbegründet und wir kooperieren natürlich vollumfänglich mit der Staatsanwaltschaft". Justiz-Insider rechnen laut "Krone" aber aufgrund der Ermittlungen mit neuen Zwangsmaßnahmen – denkbar wären etwa auch weitere Hausdurchsuchungen.

    Mittlerweile könne aber auch eine Untersuchungshaft nicht mehr ausgeschlossen werden, heißt es in dem Bericht der Tageszeitung weiter. Nämlich dann, wenn Verdunkelungsgefahr und Fluchtgefahr vorliege.

    Für René Benko gilt die Unschuldsvermutung.

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      Leserreporter

      Auf den Punkt gebracht

      • Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt gegen den Signa-Gründer René Benko wegen des Verdachts auf Betrug in Zusammenhang mit einem 25-Millionen-Euro-Kredit, der verlängert wurde, obwohl die Signa-Gruppe bereits insolvent war
      • Benko weist die Vorwürfe zurück, aber es könnte eine Festnahme drohen, da die Ermittlungen gegen ihn laufen
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