Angesichts der militärischen Spannungen im Nahen Osten erhöht die Wiener Polizei ihre Präsenz bei sensiblen Einrichtungen. Besonders rund um die US- und die iranische Botschaft sowie bei jüdischen Institutionen sind zusätzliche Kräfte im Einsatz.
Wie aus dem Innenministerium verlautet, wird die Sicherheitslage laufend neu bewertet. Ein Sprecher der Wiener Polizei betonte gegenüber ORF Wien, dass neben sichtbaren Maßnahmen auch weitere Vorkehrungen im Hintergrund getroffen wurden. Zudem stehe die Landespolizeidirektion in engem Kontakt mit dem Verfassungsschutz.
Bereits am Sonntag versammelten sich Demonstrierende in der Innenstadt zu einer Kundgebung mit Bezug auf die Entwicklungen im Iran. Laut Polizei blieb die Veranstaltung ohne Zwischenfälle. Für die kommenden Tage rechnet man mit weiteren Versammlungen, eine für Montag und Dienstag wurde bereits eine angekündigt. Ein Polizeisprecher versicherte, man sie entsprechend vorbereitet.
Auch die Israelitische Kultusgemeinde Wien hat reagiert. Neben der polizeilichen Bewachung gelten seit Samstag eigene Schutzmaßnahmen, die teils sichtbar, teils im Hintergrund umgesetzt werden – in Abstimmung mit den Behörden.