Namen genannt! Doping-Komplizin packt aus

Eine Komplizin des deutschen Sportarztes Mark S. hat in den Ermittlungen nach der "Operation Aderlass" ausgepackt, weitere Namen genannt.
Während der Nordischen Ski-WM in Seefeld flog das Doping-Netzwerk rund um den deutschen Sportmediziner Mark S. auf. Seine Komplizin, die Krankenschwester Diana S., belastete den 40-jährigen Erfurter nun schwer und nannte neue Namen, wie die Bildberichtet.

Demnach habe der Sportmediziner die Krankenschwester bei der Arbeit kennengelernt, daraufhin ihre finanzielle Notlage ausgenutzt. Die Mutter von drei Kindern habe Geld gebraucht. Das bot der 40-jährige Arzt ihr an. Sie sollte Sportlern Zugänge für Eigenblut-Infusionen legen, dafür 200 Euro pro Einsatz erhalten.

Die Krankenschwester nannte gegenüber der ermittelnden Staatsanwaltschaft München I auch weitere Namen. Darunter dem Bericht zufolge auch die rot-weiß-rote Mountainbikerin Christina Kollmann-Forstner. Die 31-Jährige Europameisterin und Vize-Weltmeisterin erklärte im April überraschend ihren Rücktritt, wurde wenig später suspendiert.

CommentCreated with Sketch.0 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Daraufhin wurde der Haftbefehl gegen die 48-Jährige außer Kraft gesetzt. Sie kam Anfang Juni frei. Genauso wie zwei weitere Komplizen des Sportmediziners, unter anderem auch sein Vater.

Im Zuge der Ermittlungen gestanden die österreichischen Langläufer Max Hauke, Dominik Baldauf und Johannes Dürr sowie die Rad-Profis Georg Preidler und Stefan Denifl Eigenblutdoping. (Heute Sport)
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