Neue Rover, neue Lander und mehr als ein Dutzend Missionen: Die NASA treibt ihre ehrgeizigen Pläne für eine permanente Besiedelung des Mondes voran. In drei Phasen soll die Mondkolonie entstehen.
Im Rahmen der Mission "Moon Base II" soll der Lander Griffin von Astrobotic zum Mond fliegen. Er wird den Rover Flip mitnehmen, mit dem Erfahrungen für künftige Mondfahrzeuge gesammelt werden sollen.
Wie "heise.de" berichtet, hat die NASA den Raumfahrtunternehmen Astrolab und Lunar Outpost jeweils rund 220 Millionen US-Dollar für den Bau von Mondfahrzeugen bewilligt. Astronauten sollen damit künftig auf dem Mond fahren und Nutzlasten transportieren können.
Zusätzlich wurde Firefly Aerospace beauftragt, ein Landefahrzeug zu entwickeln, das mehrere Drohnen zum Mond bringen soll. Diese werden am Jet Propulsion Laboratory der NASA entwickelt.
Hintergrund der beschleunigten Pläne ist der Wettlauf mit China, das bis 2030 eine bemannte Mondmission und eine eigene Mondbasis plant.
NASA-Chef Jared Isaacman betonte bereits im März: "Die Uhr tickt in diesem Wettstreit der Großmächte. Erfolg oder Scheitern werden in Monaten und nicht in Jahren gemessen."
Bei der Mission "Moon Base III" soll der Lander Nova-C Trinity von Intuitive Machines das Instrument Lunar Vertex zum Mond bringen. Es soll helle Flecken auf der Oberfläche untersuchen, um mehr über die Entwicklung der Mondoberfläche zu erfahren.