Die Serie an düsteren Enthüllungen im internationalen Fußball reißt nicht ab. Aktuell berichtet der englische "Guardian" von einem schockierenden Fall in Afghanistan.
Im afghanischen Fußball-Verband AFF sollen Nationalspielerinnen sexuell missbraucht worden sein. Beschuldigt wird unter anderem AFF-Präsident Keramuddin Keram.
In Folge des Berichts leitete die FIFA inzwischen untersuchungen ein. Auf Nachfrage des "Spiegel" konnte das bestätigt werden.
Der Hauptsponsor sprang als Reaktion auf die schlimmen Vorwürfe ab. Ausrüster Hummel distanziert sich vom afghanischen Fußballverband und fordert den Rücktritt des beschuldigten Präsidenten Keran. Das gab der Konzern in einer Aussendung bekannt: Die Firma habe über "mehrfache heftige mentale, physische und sexuelle Übergriffe auf Spielerinnen durch männliche AFF-Offizielle" erfahren.
Khalida Popal, ein ehemaliges Führungsmitglied der AFF-Frauenabteilung, berichtete nach ihrer Flucht nach Dänemark dem "Guardian" über Missbrauchsvorwürfen, Morddrohungen und Vergewaltigungen von Nationalspielerinnen.
Khalida Popal flüchtete 2016 nach Dänemark. Jetzt erhebt sie im "Guardian" schwere Vorwürfe. Bild: Imago
Der afghanische Verband geht in bislang in den Verteidigungs-Modus, bezeichnet die Vorwürfe als "haltlos".
Team der 14. Runde
Team der 13. Runde
Team der 12. Runde
Team der 11. Runde
Team der 10. Runde
Team der 9. Runde
Team der 8. Runde
Team der 7. Runde
Team der 6. Runde
Team der 5. Runde
Team der 4. Runde
Team der 3. Runde
Team der 2. Runde
Team der 1. Runde
(Heute Sport)