Bei einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ließ sich NATO-Generalsekretär Mark Rutte zu Sticheleien gegen Kreml-Chef Wladimir Putin hinreißen. Ihm zufolge stehe Russland unter Druck.
Dies machte Rutte an den russischen Feierlichkeiten zum "Tag des Sieges" am 9. Mai in Moskau fest. Die Parade fand nur in abgespeckter Form statt. Zudem betonte Rutte, dass die Ukraine inzwischen so erfolgreich sei, dass Putin die Parade nur "mit einem offiziellen Präsidialdekret" organisieren konnte, berichtet "focus.de".
Dem NATO-General zufolge habe die Ukraine Putin erlaubt, die Feierlichkeiten ungestört abzuhalten. Rutte meinte, dass Kiew dem Kreml-Chef dafür zwei Stunden Zeit gegeben hätte und nach einer Stunde und 55 Minuten sei alles wieder vorbei gewesen.
"Er ist kein Risiko eingegangen", scherzte der NATO-Generalsekretär über den russischen Machthaber. Insgesamt sehe Rutte die Ukraine auf einem guten Weg. Sowohl an der Front als auch in der Fähigkeit deren Streitkräfte.