Der große Aufreger am Bundesliga-Samstag war der Ausschluss von Ilco Naumoski. Nach einer leichten Berührung wurde der Mattersburger "Bad Boy" ausgeschlossen, eine klare Fehlentscheidung. Dass Schiedsrichter Dieter Muckenhammer selbst nach Sichtung des TV-Materials meinte, dass er richtig lag, brachte das Fass zum Überlaufen.
Der große Aufreger am Bundesliga-Samstag war der Ausschluss von Ilco Naumoski. Nach einer leichten Berührung wurde der Mattersburger "Bad Boy" ausgeschlossen, eine klare Fehlentscheidung. Dass Schiedsrichter Dieter Muckenhammer selbst nach Sichtung des TV-Materials meinte, dass er richtig lag, brachte das Fass zum Überlaufen.
Es war die 43. Minute im Duell Innsbruck gegen Mattersburg. Naumoski lief Christian Schilling, der auf das Tor der Burgenländer stürmte, hinterher. Dabei berührten sich die Beine der beiden Kicker leicht, der Tiroler ging zu Boden. Was dann folgte konnte selbst Innsbrucks Coach Roland Kirchler ("Aus meiner Sicht kein Ausschluss") nicht verstehen. Muckenhammer schickte Naumoski mit Rot vorzeitig in die Kabine.
Der Mattersburger verstand die Welt nicht mehr. "Wenn man mich in zwei Wochen fragt, weiß ich auch noch nicht, warum ich ausgeschlossen wurde. Es war ein Foul, keine Frage. Ich wollte ihn nicht verletzen – schade, dass man hier Rot zeigt. Sowas gibt man nur bei mir", ärgerte sich der Ausgeschlossene auf "Sky". "Ich glaube, jeder Spieler von Innsbruck ist zu mir gekommen und gesagt, dass der Ausschluss eine Frechheit war."
"Durch den Ausschluss hat sich das Spiel gedreht"
Das Spiel zweier Abstiegskandidaten sowie die Meisterschaft erfuhren durch die rote Karte eine entscheidende Wende. Durch ein Eigentor von Novak (49.) und den Treffer von Wernitznig (58.) gewannen die Innsbrucker. Zugleich gaben sie die "rote Laterne" an die Admira ab. "Es steht einiges auf dem Spiel. Durch den Ausschluss hat sich das Spiel gedreht", war sich SVM-Coach Franz Lederer sicher.
"Auf der anderen Seite sind Fehler menschlich, aber es hört sich jede Vernunft auf, wenn es solche Auslegungen gibt, und der Schiedsrichter mit einem Anlauf von 40 Metern die Rote Karte zeigt. Naumoski ist zu 100 Prozent Opfer seines Namens.", so Lederer.
Schiedsrichter völlig uneinsichtig
Muckenhammer war sich nach dem Spiel keines Fehlers bewusst. Im Gegenteil - selbst nach nochmaliger Betrachtung der Szene im TV blieb der Schiedsrichter bei seiner unverständlichen Meinung: "Ich würde wieder so entscheiden, für mich war es ein klares Fußfoul – ein Schlag in die Beine, so habe ich das wahrgenommen. Entscheidend war für mich, dass der Ball für Naumoski nicht erreichbar war, deshalb war es für mich eine klare Rote Karte.“