Nebel gefährdet Hahnenkamm-Programm

Wettertechnisch schaut es für die 73. Auflage der Hahnenkamm-Rennen diese Woche nicht so schlecht aus. Nebel wird aber am Freitag für den Super-G das große Fragezeichen sein. Am Samstag und Sonntag sei der Nebel aus derzeitiger Sicht kein großes Thema mehr. Auf alle Fälle werde es kalt bleiben, was die Streif wie so oft zu einer echten Herausforderung macht.

Nebel wird aber am Freitag für den Super-G das große Fragezeichen sein. Am Samstag und Sonntag sei der Nebel aus derzeitiger Sicht kein großes Thema mehr. Auf alle Fälle werde es kalt bleiben, was die Streif wie so oft zu einer echten Herausforderung macht.

Die Wetter-Experten erwarten in der Nacht auf Freitag Hochnebel und daraus "leichtes Geflocke". Derzeit sei schwer zu sagen, "wann der Nebel aufgehen wird", erklärte die ZAMG. Ob das schon am Vormittag oder erst ab Mittag sein werde, ist unklar. Der Start des Super-G ist für 11.30 Uhr geplant. Kalt bleibe es am Freitag auf alle Fälle.

Für die ebenfalls um 11.30 Uhr angesetzte Abfahrt wird sich die Streif am Samstag "sonnig und kalt" präsentieren. Zwar könnte sich in der Nacht erneut etwas Nebel bilden, der soll aber rasch verschwinden. In der Früh muss mit Temperaturen im zweistelligen Minusbereich gerechnet werden. Das Wetter für den Slalom am Sonntag werde "überwiegend sonnig" sein.

"Streif in Zustand wie seit zehn Jahren nicht"

Die Piste der Streif präsentiert sich 2013 jedenfalls in einem ausgezeichneten Zustand. Keine Furcht einflößende Eislauffläche von oben bis unten, aber eine kompakte, griffige Rennpiste erwartet die Speed-Piloten in Kitzbühel. "In dem Zustand, in dem die Streif heuer ist, haben wir sie seit zehn Jahren nicht gehabt", erzählte Rennleiter Peter Obernauer. "Tipptopp präpariert und vom Feinsten! Schön fest, ein Traum!" Am Dienstag steht bereits das erste Abfahrtstraining auf dem Programm.

Die Organisatoren waren in den vergangenen zwei Wochen wetterbegünstigt und nützten die Bedingungen. "Die Situation in der Vorbereitungsphase war einfach optimal. Sorgen gemacht hat uns nur eine Riesenlawine in der Querfahrt und am Zielhang, aber dann ist es kalt geworden und wir konnten die Piste wieder aufbauen", sagte Obernauer. Am Freitag wurde die Piste mit Wasser bearbeitet und stabilisiert. "Wir haben am ganzen Berg eine dicke Schneeauflage. Momentan ist die Streif sehr, sehr stabil. Es ist herrlich zu fahren."

Letztes Mal klassische Kombi

Zum letzten Mal wird heuer die klassische Hahnenkamm-Kombi gewertet. Ab 2014 soll der für Freitag angesetzte Super-G auch zur Super-Kombi zählen, die am späten Nachmittag mit einem Flutlicht-Slalom vollendet wird. 2012 wurde in "Kitz" aufgrund von Schneefall und Nebel nur eine Sprint-Abfahrt ab der Alten Schneise gefahren.

Wem geht heuer "die Dos'n"?

Sehr gut erinnert sich Hannes Reichelt noch an sein erstes Mal auf der Streif vor genau zehn Jahren. "Da bin ich mit Hans Knauß und Stephan Eberharter mit der Gondel hinaufgefahren. Die Hund haben so 'schiach g'redt', dass mir dann 'g'scheit' die 'Dos'n gangen' ist."

564.000 Euro Preisgeld

Das Gesamtpreisgeld bei der 73. Auflage der Hahnenkamm-Rennen beträgt wie im Vorjahr 564.000 Euro. In der alpinen Ski-Abfahrt sowie im Slalom geht es jeweils um 175.000 Euro, im Super-G um 130.000 Euro (jeweils Rang 1 bis 30), die Klassische Kombination ist mit 84.000 Euro (Rang 1 bis 3) dotiert. Äußerst lukrativ sind die Siege in Abfahrt und Slalom, dafür gibt es jeweils 70.000 Euro.

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