Nebel-Verfolgungsjagd endet mit Crash in Leitplanke

Mit 170 km/h war der 21-jährige Alko-Lenker im Nebel unterwegs. 
Mit 170 km/h war der 21-jährige Alko-Lenker im Nebel unterwegs. Stefan Puchner (symbol)
Ein 21-jähriger Steirer verwickelte die Polizei in eine Verfolgungsjagd im Nebel. Bei einer Autobahnabfahrt endete das Rennen auf ungewollte Weise. 

Ein 21-Jähriger aus dem Bezirk Graz-Umgebung lieferte sich am Mittwochabend auf der A2 Richtung Villach-Wien eine Verfolgungsjagd mit der Autobahnpolizei. Der junge Mann war bei Nebel mit stark überhöhter Geschwindigkeit von bis zu 170 km/h unterwegs. Daher forderten ihn die Polizisten dazu auf, anzuhalten. Doch er hatte andere Pläne. 

Anfangs folgte er dem Anhaltezeichen noch. Dann aber beschleunigte er und fuhr in Richtung Wien davon. Nach kurzer Zeit wollte er bei der Abfahrt Hausmannstätten abfahren, was ihm allerdings nicht ganz gelang. Wegen der hohen Geschwindigkeit kam er von der Fahrbahn ab und streifte an einem anderen Auto, bevor er in der Leitplanke landete.

Kein Führerschein

Noch ein weiterer Lenker geriet in den Verkehrsunfall und hatte Schäden an seinem Auto zu beklagen. Der Alkotest schlug an - der 21-Jährige war alkoholisiert unterwegs. Außerdem besitzt der Raser keinen Führerschein. Die Polizei berichtet weiters von einem aggressiven Verhalten des jungen Mannes.

Er wird wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen angezeigt. Zudem besteht der Verdacht der Gefährdung der körperlichen Sicherheit im Straßenverkehr. Glücklicherweise hatte die Verfolgungsjagd keine Verletzten zur Folge. 

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