Ab August 2026

Neue 24-Stunden-Regel trifft fast alle Handy-Nutzer

Ab August 2026 müssen Android-Nutzer, die Apps außerhalb des Play Store installieren wollen, einen aufwendigen Sicherheitsprozess durchlaufen.
Digital  Heute
08.05.2026, 13:42
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Google macht Ernst beim Thema Sicherheit: Wer künftig Android-Apps von anderen Quellen als dem Play Store installieren möchte, muss sich auf deutlich mehr Hürden einstellen. Das Sideloading, also das Herunterladen von Apps aus dem Internet, wird massiv erschwert.

Die neue Regelung soll vor allem vor Betrugsmaschen schützen. Kriminelle bringen Opfer oft dazu, Schadsoftware zu installieren, während sie am Telefon unter Druck gesetzt werden. Der neue Prozess soll genau das verhindern.

Wie "Chip" berichtet, müssen Nutzer ab August 2026 zuerst den Entwicklermodus aktivieren und bestätigen, dass sie nicht von Dritten gedrängt werden. Dann erzwingt das System einen Neustart des Handys – das soll aktive Betrügeranrufe unterbrechen.

24 Stunden Wartezeit

Die größte Neuerung: Nach dem Neustart folgt eine Zwangspause von 24 Stunden. Erst danach kann die App per Fingerabdruck oder PIN freigeschaltet werden. Die Freigabe gilt dann für sieben Tage oder dauerhaft.

Für registrierte Entwickler bleibt das klassische Sideloading weitgehend erhalten. Google bietet zudem spezielle Gratis-Konten an, mit denen Apps an bis zu 20 Geräte verteilt werden können – ohne Ausweisprüfung oder Gebühren.

Weniger Freiheit, mehr Schutz

Android verliert damit ein Stück seiner gewohnten Offenheit. Die neuen Maßnahmen zielen darauf ab, spontane Installationen unter Druck zu verhindern und Nutzern Zeit zum Nachdenken zu geben.

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