Bahnt sich für David Alaba ein überraschendes Deutschland-Comeback an? Der ÖFB-Star ist seit seinem Abschied von Real Madrid vereinslos. Nun soll ausgerechnet der kriselnde deutsche Bundesligist Hamburger SV über eine Verpflichtung des 34-Jährigen nachdenken.
Laut "Bild" fällt Alabas Name bei den Hamburgern in den Überlegungen für eine Verstärkung der Defensive. Der HSV steht nach drei Bundesliga-Spielen mit null Punkten und zwölf Gegentoren am Tabellenende. Weil das Transferfenster bereits geschlossen ist, können die Hamburger nur noch vertragslose Spieler holen – Alaba wäre sofort verfügbar.
Für den Wiener könnte ein Wechsel auch mit Blick auf das Nationalteam wichtig werden. Sein letztes Spiel absolvierte Alaba bei der WM, auch sein letztes Mannschaftstraining liegt mittlerweile Monate zurück. Seitdem fehlt dem viermaligen Champions-League-Sieger die regelmäßige Trainings- und Spielpraxis bei einem Klub.
Das hatte zuletzt auch Konsequenzen beim ÖFB. Teamchef Ralf Rangnick verzichtete bei seiner Kadernominierung am Montag auf Alaba. Ohne Verein und entsprechende Matchpraxis ist der langjährige Abwehrchef derzeit kein Thema für die Nations-League-Spiele.
Ein Engagement beim HSV könnte Alaba nun wieder zurück auf die große Fußball-Bühne bringen. Der 34-Jährige kennt die Bundesliga aus seinen erfolgreichen Jahren beim FC Bayern bestens. Ob aus dem überraschenden Gedankenspiel tatsächlich ein Transfer wird, ist allerdings noch offen. Zum Problem könnten Alabas Verletzungsanfälligkeit in den letzten Monaten und letztendlich auch die Gehaltsvorstellungen des 34-Jährigen werden.
Neben Alaba soll auch der Däne Jannik Vestergaard beim HSV ein Thema sein.