Nach einem folgenschweren VAR-Fehler im Manchester-Derby zieht die Premier League Konsequenzen. Beim 1:0-Sieg von Manchester City gegen Manchester United hätte der entscheidende Treffer von Erling Haaland eigentlich nicht zählen dürfen.
Wie englische Medien berichten, werden VAR Matt Donohue und sein Assistent Blake Antrobus am kommenden Premier-League-Wochenende nicht eingesetzt. Das Duo hatte beim brisanten Stadtduell eine entscheidende Abseitssituation falsch bewertet.
Wie es für die beiden Unparteiischen danach weitergeht, ist noch offen. Nach der anstehenden Länderspielpause soll entschieden werden, ob und wann Donohue und Antrobus wieder zum Einsatz kommen.
Die Schiedsrichterorganisation "Pro Ref" hatte zuvor bereits eingeräumt, dass Haalands entscheidendes Tor in der 60. Minute nicht hätte zählen dürfen. Im Mittelpunkt steht dabei die Rolle von Enzo Fernandez.
Dieser berührte den Ball in der Entstehung des Treffers zwar nicht, befand sich allerdings in einer Abseitsposition und soll Gegenspieler Lisandro Martinez entscheidend irritiert haben. Damit griff Fernandez aktiv ins Spielgeschehen ein – das Schiedsrichter-Team hätte folglich auf Abseits entscheiden müssen.
Der VAR übersah den entscheidenden Einfluss des Offensivspielers jedoch und ließ Haalands Treffer bestehen. Besonders bitter für Manchester United: Das Tor blieb das einzige der Partie und besiegelte damit die 0:1-Derbyniederlage.