Muss Foda gehen?

"Mangel an Kompetenz": Ärger bei ÖFB-Gegner Kosovo

Beim kosovarischen Fußballverband kracht es. Ärger in der Spitze des Verbandes sorgt für Diskussionen.
Sport Heute
15.09.2026, 07:32
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Für Österreichs Nationalteam kommt es in der Nations League zu einem Wiedersehen mit Ex-Teamchef Franco Foda. Der Deutsche trifft mit dem Kosovo gleich zweimal auf die ÖFB-Auswahl.

Das erste Duell steigt am 27. September in Wien, eine Woche später, am 4. Oktober, folgt das Rückspiel in Pristina. Dabei muss Foda aller Voraussicht nach auf einen seiner wichtigsten Spieler verzichten.

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Kapitän Amir Rrahmani hat überraschend seinen Rücktritt aus dem kosovarischen Nationalteam erklärt und damit für großen Wirbel gesorgt. Der Innenverteidiger von Napoli macht seine weitere Zukunft im Nationalteam von Veränderungen an der Spitze des Fußballverbandes abhängig.

"Nach zehn Jahren in der Nationalmannschaft, davon sieben Jahre als Kapitän, teile ich euch mit, dass ich nicht mehr Teil der kosovarischen Nationalmannschaft sein werde, solange die aktuellen Personen den FFK leiten", schrieb Rrahmani auf Instagram.

Seine Kritik richtet sich offenbar vor allem gegen Verbandspräsident Agim Ademi. Rrahmani beklagt "anhaltende Streitigkeiten" sowie einen "Mangel an kompetenten Personen, um unsere Probleme und Beschwerden anzugehen". Trotz jahrelanger Probleme habe sich die Situation nicht verbessert.

Der 32-Jährige erhebt zudem schwere Vorwürfe. Seit mehr als zwei Jahren gebe es "anhaltende und koordinierte Angriffe" von jenen Personen, "die uns eigentlich schützen sollten". Medienberichten zufolge könnten sich weitere Nationalspieler dem Boykott angeschlossen haben. Zwei vermeintlich betroffene Spieler widersprachen diesen Meldungen allerdings.

So erklärte der Vater von Sassuolo-Torhüter Arijanet Muric gegenüber "Telegrafi", dass sein Sohn mit der aktuellen Situation zufrieden sei und einer Einberufung ins Nationalteam folgen werde.

Auch Freiburg-Legionär Florent Muslija dementierte einen Boykott. Der 28-Jährige könne lediglich aufgrund einer Verletzung nicht für den Kosovo auflaufen. "Wäre ich gesund, würde ich wie immer sehr gerne für mein Land spielen. Das sind Verleumdungen", stellte Muslija klar.

red,Akt. 15.09.2026, 07:35, 15.09.2026, 07:32
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