Grenze ab 2027

Neue Bargeld-Regel – was sich für dich alles ändert

Die EU verschärft die Regeln gegen Geldwäsche - ab 2027 gilt eine Bargeldgrenze von 10.000 Euro und strengere Kontrollen. Das musst du wissen.
André Wilding
15.04.2026, 13:35
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Die EU zieht im Kampf gegen Geldwäsche die Zügel an. Mit einem neuen Maßnahmenpaket kommen ab Juli 2027 spürbare Änderungen auf Verbraucher und Unternehmen zu.

Kernpunkt ist eine neue Bargeld-Obergrenze: Künftig dürfen bei gewerblichen Zahlungen maximal 10.000 Euro bar bezahlt werden. Betroffen sind etwa größere Anschaffungen wie Autos oder Immobilien. Private Geschäfte zwischen Privatpersonen bleiben von dieser Regelung ausgenommen.

Barzahlungen ab 3.000 Euro

Doch nicht nur die Obergrenze bringt Änderungen. Bereits ab Barzahlungen von 3.000 Euro müssen künftig Daten der Käufer erfasst werden. Ziel ist es, Geldflüsse besser nachvollziehen zu können.

Auch bestehende strengere Regeln einzelner EU-Staaten bleiben bestehen. Länder, die schon jetzt niedrigere Bargeldgrenzen haben, dürfen diese weiterhin anwenden.

Zusätzlich werden die Kontrollen deutlich ausgeweitet. Banken, Immobilienfirmen und Anbieter im Kryptobereich müssen ihre Kunden genauer überprüfen und verdächtige Transaktionen melden.

Eigene EU-Behörde

Besonders vermögende Personen rücken stärker in den Fokus. Gleichzeitig soll mehr Transparenz bei Firmenstrukturen geschaffen werden, indem Informationen über wirtschaftliche Eigentümer leichter zugänglich gemacht werden.

Für die Überwachung der neuen Vorschriften wird zudem eine eigene EU-Behörde eingerichtet. Diese soll künftig von Frankfurt aus die Einhaltung der Regeln kontrollieren.

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