Neue Kombi in der Kritik: "Ist ein absoluter Witz!"

Die alpine Kombination soll fairer werden, deswegen hat die FIS das Format geändert. Die neuen Regeln treffen aber nicht nur auf Zustimmung.
Wer ist der kompletteste Skifahrer? Das soll bei der alpinen Kombination ermittelt werden. Problem: Speed-Asse und Technik-Spezialisten sehen oft den jeweils anderen Athleten im Vorteil.

Eine Reform des Ski-Weltverbandes FIS soll das nun ändern. Die neuen Regeln: Ab der kommenden Saison wird im Slalom in der Reihenfolge gestartet, die sich nach der Abfahrt oder dem Super-G ergibt. Dadurch erhalten die Speed-Spezialisten eine bessere Piste im Technik-Bewerb und dadurch höhere Chancen auf einen Stockerlplatz. Bisher wurde im Slalom in gestürzter Reihenfolge gestartet.

Julien Lizeroux gefällt die Idee nicht. Der französische WM-Zweite von 2009 schreibt ironisch auf Twitter: "Danke für den 'großen' Schritt nach vorne." Dazu gibt es einige böse Smileys und den Hashtag "#PureJoke" ("Absoluter Witz"). Doch es gibt auch Zustimmung. Ilka Stuhec, zweifache Abfahrts-Weltmeisterin aus Slowenien, antwortet: "Also, mir gefällt es. Frag mal die Speedfahrer."

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Allerdings bleibt die Kombination im Weltcup-Winter ein Nischenprogramm. In der kommenden Saison stehen bei den Frauen vier Rennen am Programm, bei den Männern nur drei. Zuletzt gab es sogar Diskussionen über die Abschaffung des Bewerbs.

Im kommenden Winter erleben die Ski-Fans übrigens auch bei den Parallelrennen geänderte Formate. Ab sofort gibt es eine Quali, die besten 32 Ski-Asse starten dann im Hauptbewerb. Ab den Achtelfinal-Durchgängen werden die K.o.-Duelle in nur einem Lauf entschieden.

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