Am Freitag wurde das Ö3-Haus am Küniglberg bereits in den Morgenstunden zur Party-Location. Der Anlass: Starastrologin Gerda Rogers feierte vor 35 Jahren "Sternstunden"-Premiere. Auch die neue ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher ließ es sich nicht nehmen, der Astrologie-Ikone persönlich zu gratulieren – und neben ehrenden Worten für Rogers nutzt sie die Feier auch für eine klare Bitte an alle Österreicher.
Vor zahlreichen Wegbegleitern der Radio-Legende sprach sie über die aktuelle ORF-Situation – und darüber, was jetzt entscheidend sei: "Egal ob es uns gut geht oder wenn mal ein bisschen turbulentere Zeiten sind, eines ist für uns die wichtigste Währung – das Vertrauen unseres Publikums," so Thurnher. Dieses würde man nur mit Personen wie Rogers bekommen, mit Personen, "die man mag."
Dann wurde Thurnher deutlicher – und richtete eine direkte Bitte an alle Österreicher. Es sei ihr "so wichtig", dass man sich jetzt eine gemeinsame Mission vornehme: "Die Leute sollen uns wieder mögen, bitte," macht sie klar. Der ORF solle nicht nur konsumiert werden, sondern im besten Fall "wieder von Herzen" gemocht werden.
Zum Abschluss schlug sie den Bogen zurück zur Jubilarin. Marken wie Rogers seien entscheidend dafür, dass genau das gelingt – man sei "extrem froh," sie zu haben und wünsche ihr alle Gute für alles, was kommt, so Thurnher, die ihr augenzwinkernd noch mitgab: Sie werde ihr Horoskop "sicher kennen".