Ab Montag, 13. April, sind Preiserhöhungen wieder jeden Tag um 12:00 Uhr möglich. Denn: Die 3-Tages-Regel war eine erste, bis 12. April befristete Reaktion, auf die angespannte Lage am Spritmarkt. Sie sollte besonders sprunghafte Preisentwicklungen beruhigen. Preiserhöhungen waren deshalb nur am Montag, Mittwoch und Freitag jeweils um 12 Uhr möglich.
Inzwischen gibt es laut Bundesregierung mit der Inflationsbremse bei Sprit aber ein wirksameres und treffsicheres System, um Autofahrerinnen und Autofahrer zu entlasten:
1. Zusätzliche staatliche Kriseneinnahmen werden über die Senkung der Mineralölsteuer an die Autofahrerinnen und Autofahrer zurückgegeben
2. Reine Krisenmargen werden gedämpft, und sinkende internationale Einkaufspreise müssen auch an den Tankstellen weitergegeben werden.
Mit dem Auslaufen der 3-Tage-Regel wird die Kontrolle einfacher: Wenn Sprit im Einkauf billiger wird, muss auch der Preis an der Tankstelle sinken. Die Kontrolle wird für die E-Control damit einfacher, teilt die Regierung mit.

Bisher war das nicht immer sofort so. Tankstellen konnten sinkende Einkaufspreise teilweise verzögert weitergeben, um verbotene Preissteigerungen auszugleichen. Deshalb war oft erst nach mehreren Tagen klar, ob billigere Preise auch wirklich bei den Autofahrern angekommen sind.
Gespannt blickten die Autofahrer daher am Montag auf die aktuellen Tankstellen-Preise – und Erhöhungen fanden an den Zapfsäulen zwar statt, allerdings hielten sich diese weitestgehend in Grenzen.
"Heute" bietet ab sofort einen Extra-Dienst für alle, die beim Tanken ein wenig sparen wollen. Den aktuellen Überblick über alle Preise bietet unser Spritpreis-Rechner. Einfach "Diesel", "Super" oder "Gas" eingeben, dann den Ort oder Bezirk und schon werden die günstigsten Tankstellen aufgelistet.
Mit dem Spritpreisrechner bekommst du einen laufend aktualisierten Überblick über die günstigsten Anbieter in deiner Nähe.