Display-Innovation

Neue TCL-Bildschirme fühlen sich wie Papier an

Neue Displays von TCL sollen sich wie Papier anfühlen und die Augen entlasten. Dahinter steckt eine Technik, die die Branche verändern könnte.
Rene Findenig
26.03.2026, 17:49
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Für viele von uns gehört der Blick auf Displays zum Alltag: Nachrichten, Social Media, Serien, E-Mails, Arbeiten – die Augen müssen viel leisten. Genau hier setzt TCL an und hat seine neue Display-Technologie am Mobile World Congress 2026 in Barcelona vorgestellt. TCL will Bildschirme angenehmer für die Augen und damit besser für den Alltag machen. Im Zentrum steht die Weiterentwicklung der sogenannten NxtPaper-Technik, die erstmals mit klassischen AMOLED-Displays kombiniert wird. Die Bilder sollen dadurch kräftig und klar wirken, aber zugleich sanfter ans Auge kommen – wie natürliches Licht, das die Augen weniger anstrengt.

TCL selbst sagt, man wolle damit die "Balance zwischen lebendigen Bildern und Augenschonung" schaffen. Um das zu erreichen, wurde die Struktur des Lichts überarbeitet: So erreicht die neue Polaroid-Schicht eine Polarisation von 90 Prozent, die stärker an natürliches Licht erinnert, und der Anteil potenziell schädlichen blauen Lichts wurde auf bis zu 2,9 Prozent reduziert. Außerdem passt sich Bildschirmhelligkeit und Farbtemperatur dynamisch dem Tageslicht an – für ein Gefühl, das TCL als "circadiane Bildschirmanpassung" beschreibt. Ein weiterer Punkt ist eine Anti-Glare-Oberfläche gegen störende Reflexionen.

Smartphone NxtPaper 70 Pro

TCL zeigte mit dem NxtPaper 70 Pro auch gleich einen neuen Smartphone-Vertreter, der die Technik praktisch erlebbar machen soll. Dieses Gerät setzt auf ein großes 6,9-Zoll-Display im FHD+-Format und nutzt die NxtPaper-4.0-Technologie, mit der du mit einer speziellen Taste verschiedene Anzeige-Modi umschalten kannst – vom farbigen Papier-Look bis zu einem "Max-Ink-Mode", der das Bild fast wie bei einem E-Reader wirken lässt. Der 70 Pro ist rundum modern ausgestattet, etwa mit einem MediaTek Dimensity-Chip, einer 50-Megapixel-Hauptkamera und einer 5.200 mAh-Batterie. Es gibt IP68-Schutz, und TCL spricht von zusätzlichen KI-Funktionen.

Parallel dazu wurde auch eine neue Generation von Tablets vorgestellt, etwa die Note A1 NxtPaper-Serie. Diese Geräte zielen auf Nutzer ab, die nicht nur lesen, sondern auch schreiben und kreativ arbeiten wollen. Mit dem zugehörigen T-Pen Pro-Stift soll das Schreiben und Zeichnen so natürlich wie möglich funktionieren. Laut TCL bringt die NxtPaper-Pure-Display-Variante eine sehr geringe Blaulicht-Belastung, eine Antireflex-Oberfläche und einen Bildeindruck mit 120 Hz-Bildwiederholrate. TCL betont, dass der Konzern die Displaykompetenz von Fernsehern über Tablets bis zu Smartphones aus einer Hand entwickelt hat.

KI-Desktop-Begleiter für Kinder

Die neue AMOLED-Fusion mit NxtPaper baut auf dieser Erfahrung auf und soll die Display-Erfahrung in einer Zeit verbessern, in der wir immer mehr Zeit vor verschiedenen Bildschirmen verbringen. Ein weiterer Fokus des MWC-Auftritts lag auf dem TBot, einem KI-Desktop-Begleiter für Kinder. TBot erweitert die Nutzung von Kinder-Smartwatches und hilft beim Tagesablauf: Lern- und Schlafzeiten können erinnert werden, Routineaufgaben werden unterstützt, Eltern behalten die Kontrolle. TCL hebt hervor, dass KI nur im erlaubten Rahmen und mit Zustimmung der Eltern arbeitet.

{title && {title} } rfi, {title && {title} } Akt. 26.03.2026, 18:11, 26.03.2026, 17:49
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