Neuer Anstieg! 1.641 Neu-Infizierte in 24 Stunden

Ein Patient auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Tulln
Ein Patient auf der Intensivstation des Universitätsklinikums TullnHELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
Nach einem erneuten massiven Anstieg der Coronazahlen geben die Gesundheitsbehörden am Mittwoch Neuinfektionen und Todesfälle bekannt.

Mit noch mehr Sorge werden aktuell die täglichen Corona-Zahlen beobachtet. Denn: Niemand weiß, wann und wie massiv sich die neuen Coronavirus-Mutationen in den Infektionsfällen niederschlagen werden. Außerdem naht mit 8. Februar das eigentlich geplante Ende des harten Lockdowns – von dem allerdings immer weniger Politiker sprechen. Der Grund: Trotz strenger Maßnahmen sind die Infektionszahlen in Österreich viel zu hoch.

Am Montag, dem ersten Tag des verschärften Lockdowns mit FFP2-Pflicht und größeren Sicherheitsabstanden, gab es dann nach täglichen 1.500 bis 2.000 Neuinfektionen erstmals einen Lichtblick: knapp über 1.000 Corona-Neuinfektionen in 24 Stunden. Die Hoffnung, dass man die angepeilten 600 bis 700 täglichen Infektionen erreiche, zerstörte der Dienstag aber wieder schnell: Eine Steigerung auf 1.417 Neuinfektionen und 64 Todesfälle wurde bekannt.

1.641 neue Fälle, 49 Tote

Am Mittwoch melden die Gesundheitsbehörden einen neuerlichen Anstieg der Infektionen: 1.641 neue Fälle kamen in nur 24 Stunden hinzu, dazu wurden 49 Todesfälle gemeldet. Der Anstieg im Detail: 73 neue Infektionen im Burgenland (2 Tote), 123 in Kärnten (3), 361 in Niederösterreich (11), 186 in Oberösterreich (6), 125 in Salzburg (4), 288 in der Steiermark (9), 157 in Tirol (3) und 64 in Vorarlberg (3) sowie 264 in der Bundeshauptstadt Wien (8).

Die Genesenen betragen nun insgesamt 386.351, was einer Steigerung von 1.425 entspricht. Das bedeutet: Innerhalb von 24 Stunden haben sich insgesamt um 216 mehr Personen mit dem Virus angesteckt, als davon wieder genesen sind. 311 Patienten müssen mit Corona auf den heimischen Intensivstationen behandelt werden, weitere 1.562 in Normalbetten der österreichischen Krankenhäuser. Frei sind noch 4.377 Normalbetten und 597 Intensivbetten.

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