Neuer erklärt "Erdogan-Affäre" intern für beendet

Deutschlands Goalie Manuel Neuer gesteht, dass der "Erdogan-Skandal" seine Elf belastet hat. Doch vor dem WM-Auftakt ist das Problem aus der Welt geschafft.

Der "Erdogan-Skandal", die gemeinsamen Fotos der deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayip Erdogan, sorgt noch immer für jede Menge dicke Luft im Land des Weltmeisters - zuletzt wurde gar Gündogans Auto in Deutschland wohl deshalb demoliert.

Mit Manuel Neuer erklärt der Torhüter der DFB-Elf die leidige Causa jetzt aber für beendet – zumindest innerhalb der Mannschaft. "Am Anfang hat das schon ein bisschen gestört in der Mannschaft, war sogar belastend", gesteht der 32-Jährige im Interview mit "Bild am Sonntag". "Wir haben es dann thematisiert, auch in Einzelgesprächen. Wenn jemanden etwas belastet, dann spricht man eben. Es gab auch mit Ilkay und Mesut Gespräche im Südtirol-Trainingslager."

Jetzt fordert Neuer endlich Ruhe in der Affäre: "Grundsätzlich liegt das jetzt aber alles in der Vergangenheit, wir müssen nach vorne auf unser Ziel schauen. Jetzt ist WM! Wir haben das für uns aus der Welt geschafft und benötigen jetzt alle einen klaren Kopf." Seine Hoffnung: "Vielleicht ziehen wir jetzt noch mehr an einem Strang und die Probleme der Vorbereitung werden am Ende in positive Energie umgewandelt."

Neuer appelliert an die Fans: "Wir werden uns total auf die Sache konzentrieren und alles dafür unternehmen, um eine möglichst erfolgreiche WM zu spielen. Wir hoffen, dass die deutschen Fans das anerkennen und uns dabei möglichst bedingungslos unterstützen werden."

Am Sonntag, um 17 Uhr, wird es für den Weltmeister erstmals Ernst in Russland: Zum Gruppen-Auftakt wartet der äußerst unangenehme Gegner Mexiko auf die Elf von Bundestrainer Joachim Löw. "Heute" tickert live!

(red.)

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