"Die Landesregierung verkauft den neuen Chatbot als große KI-Innovation. Tatsächlich greift dieser ausschließlich auf Inhalte der Landeswebseite zu", kritisiert jetzt NEOS-Landtagsabgeordneter Christoph Müller.
Die Pinken unterzogen den KI-Chatbot des Landes einem Test: Das Ergebnis überrasche negativ, ein echter Nutzen für die Menschen im Land sei nicht erkennbar. Außerdem: "Ein solches Tool soll ja eigentlich die Verwaltungsebene entlasten bzw. dort einsparen – beides bezweifeln wir sehr stark", heißt es seitens der NEOS.
Besonders deutlich werde das an folgendem Beispiel: Die KI "Claude" könne einen Weblink zur Kindergartenanmeldung bereitstellen und biete einen echten, unbürokratischen Nutzen, der KI-Chatbot des Landes NÖ könne das nicht.
Die NEOS werden daher im Landtag eine Anfrage stellen. Die wesentlichen Fragen: Was kostete der KI-Chatbot den Steuerzahler? Wer hat dieses Tool entwickelt bzw. welche externe Agentur ist daran beteiligt?
"Was der Chatbot kann, kann jede KI-Anwendung schon jetzt besser. Die Frage ist also: Wie viel kostet er und wer hat davon profitiert", will Müller Aufklärung.