Viele Fragen offen

Neuer Seelsorger tot im Wrack – Gemeinde unter Schock

Nur Wochen nach seinem Start ist Mathews P. tot. In Aschach sitzt der Schock tief – viele Fragen zum Unfall bleiben offen.
Newsdesk Heute
13.08.2026, 06:23
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Aschach an der Donau ist in Trauer. Der Tod von Mathews P. hat die rund 2.200 Einwohner zählende Gemeinde schwer getroffen. Der 33-Jährige war erst wenige Wochen zuvor als neuer Pfarrseelsorger vorgestellt worden – nun muss die Pfarrgemeinde Abschied nehmen.

Der tödliche Unfall dürfte sich, wie berichtet, bereits am Freitag in der Früh ereignet haben. Entdeckt wurde das völlig zerstörte Auto jedoch erst am Samstagvormittag von einer Radfahrerin in der Nähe des Fußballplatzes. Für den Lenker kam jede Hilfe zu spät.

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Besonders groß ist die Betroffenheit in der Kirchengemeinde. Wie die "Krone" berichtet, handelte es sich bei dem Opfer um Mathews P., den neuen Pfarrseelsorger der Pfarre Eferdinger Land. Erst am 19. Juli war der gebürtige Inder, der in Deutschland studiert hatte, bei einem Vorstellungsgottesdienst präsentiert worden.

Neben Aschach betreute Mathews P. auch Stroheim. Die Nachricht von seinem Tod verbreitete sich rasch. "Wir sind natürlich geschockt, müssen jetzt erst einmal schauen, wie wir das Ganze verarbeiten können", heißt es aus der Pfarre.

Auch die Umstände des Unfalls werfen weiter Fragen auf. Nach bisherigen Informationen kam der 33-Jährige auf einer einspurigen Straße von der Fahrbahn ab. In diesem Bereich gilt eine 30-km/h-Beschränkung. Warum es zu dem tödlichen Unfall kam, ist derzeit unklar.

Ein besonders tragisches Detail: Der Onkel des Seelsorgers war gerade in Aschach zu Besuch. Nachdem Mathews P. am Freitag in der Früh mit dem Auto weggefahren und nicht zurückgekehrt war, schlug er Alarm. Gefunden wurde der 33-Jährige dennoch erst später – für die Gemeinde bleibt ein Schock, der noch lange nachwirken dürfte.

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