Neuer Sound der Formel 1 sorgt für Diskussionen

Der gewöhnungsbedürftige Sound der neuen Sechszylinder-Turbomotoren hat am Freitag in der Formel 1 für einigen Gesprächsstoff gesorgt. Der mit zwei Energierückgewinnungssystemen (ERS) ausgestattete Antriebsstrang ist nicht nur deutlich spritsparender, sondern auch leiser als sein Vorgänger, ein mit acht Zylindern ausgestattetes Triebwerk ohne Turbolader.

Einige Fahrer und Fans haben sich bereits kritisch über die nicht mehr wirklich spektakuläre Geräuschkulisse geäußert, darunter Weltmeister Sebastian Vettel. "Wenn es nur um den Sound geht, dann müssten wir mit den ganzen Hybridmotoren aufhören", entgegnete Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. "Das ist eine moderne Technologie. Dort gehen auch die Straßenautos hin."

Die neuen Boliden seien in einigen Kurven sogar schneller als die alten - obwohl sie noch bei weitem nicht ausgereift sind. Zudem wurde der Spritverbrauch um ein Drittel gesenkt. Die lag allerdings 3,7 Sekunden über jener, die Vettel im Vorjahr als Freitagsschnellster in Melbourne markiert hatte. "Die Leute werden sich schnell an den neuen Sound gewöhnen", meinte Wolff. Ihren Gehörschutz brauchten sie im Albert Park vorerst nur bei den Überflügen eines Kampfjets.

APA

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